Wovon träumt das Internet? (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Werner Herzog |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (335 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wie ist die digitale Welt entstanden, und wohin könnte sie führen? Werner Herzog geht dieser Entwicklung in einzelnen Episoden nach. Er beginnt bei ihrer Geburt auf einem Universitätsgelände in Kalifornien und folgt ihren kleinen und großen Umbrüchen bis zu den unsicheren Prognosen über die Zukunft, die zwischen Utopie und Dystopie schwanken.
Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Fachleuten denkt Herzog kritisch über eine Erfindung nach, die das Leben in nahezu jedem Bereich tiefgreifend verändert hat. Dabei kommen dunkle Seiten zur Sprache: Cyberkriege, künstliche Intelligenz, der Verlust der Privatsphäre und Erkrankungen, die mit der ständigen Strahlung in Verbindung gebracht werden. All diese Themen führen zu der Frage, ob den Menschen die Kontrolle über ihre eigene Schöpfung bereits zu entgleiten droht und was eine Welt bedeutet, in der digitale und reale Grenzen verschwimmen.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt von Werner Herzog und erschien 2016. Herzog führt nicht nur Regie, sondern tritt auch selbst in Erscheinung, als Erzähler, der durch die Episoden leitet. Vor der Kamera stehen zudem Elon Musk, Lawrence Krauss und Lucianne Walkowicz. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet das Werk auf eine Spielhandlung. Die Gliederung in Episoden erlaubt es, ein riesiges Thema in handhabbare Abschnitte zu zerlegen, von den Anfängen bis zu den Zukunftsfragen. So entsteht kein chronologischer Überblick im Lehrbuchsinn, sondern eine Folge von Schlaglichtern.
Die Besetzung verrät viel über die Anlage des Films. Neben dem Regisseur selbst kommen Gesprächspartner zu Wort, die für Wissenschaft und Technik stehen. Der Film lebt damit vom Dialog zwischen einem fragenden Beobachter und Menschen, die die digitale Welt erforschen oder gestalten. Die Themenauswahl, von Cyberkriegen bis zur künstlichen Intelligenz, zeigt, dass es weniger um Technikbegeisterung geht als um eine nachdenkliche, stellenweise skeptische Betrachtung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten fällt die Bewertung ordentlich aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, was für einen Dokumentarfilm eine durchaus beachtliche Resonanz darstellt.
Seit dem Erscheinen sind 10 Jahre vergangen – ein langer Zeitraum für ein Thema, das sich so schnell wandelt. Unter den Dokumentationen über die digitale Gesellschaft nimmt der Film eine Position ein, die Geschichte, Gegenwart und offene Zukunft in einem Bogen zusammenführt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Elon Musk als Self
- Lawrence Krauss als Self
- Werner Herzog als Self
- Lucianne Walkowicz als Self
- Leonard Kleinrock als Self
- Ted Nelson als Self
- Bob Kahn als Self
- Danny Hillis als Self
- Adrien Treuille als Self
- Raj Rajkumar als Self
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Verfügbarkeit
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