Woodstock (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Wadleigh |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 224 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-03-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (302 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vom 15. bis 18. August 1969 findet auf einer Milchviehfarm von 600 Acres, die Max Yasgur gehört, ein Musikfestival statt. Das Gelände liegt 70 Kilometer südwestlich des Ortes Woodstock, dessen Namen das Ereignis dennoch trägt. Angekündigt wird es als Schau im Zeichen des Wassermanns, mit drei Tagen Frieden und Musik.
Ursprünglich sollte das Festival in der Kleinstadt Wallkill stattfinden. Doch die Anwohner lehnten es ab, und so wich man in das kleine Bethel aus, anderthalb Stunden entfernt. An einem zeitweise verregneten Wochenende treten 32 bekannte Musiker jener Zeit auf, vor rund vierhunderttausend Menschen. Das Festival steht beispielhaft für die Gegenkultur der späten 1960er-Jahre.
Alles wird gefilmt, und aus dem Material entsteht dieser Dokumentarfilm.
Entstehungsgeschichte
Michael Wadleigh hat den Dokumentarfilm verantwortet, der 1970 erschien, also rund ein Jahr nach dem Festival. Zu den Mitwirkenden zählen Richie Havens, Joan Baez, Roger Daltrey und John Entwistle. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Verbindung von Dokumentarfilm und Musik lebt dieser Titel von zwei Ebenen. Er hält die Auftritte fest, die das Festival ausmachten, und er dokumentiert zugleich das Ereignis selbst: den Ort, die Menschenmenge, das Wetter und die Umstände, unter denen sich hunderttausende Besucher auf einer Farm versammelten.
Schon die Vorgeschichte des Festivals deutet an, welche Spannungen im Hintergrund stehen. Dass eine Gemeinde das Ereignis ablehnte und es an einen anderen Ort ausweichen musste, zeigt, wie umstritten eine solche Zusammenkunft war. Die Größenordnung mit dutzenden Musikern und einer gewaltigen Menschenmenge gibt dem Film seinen Maßstab.
Ein Dokumentarfilm über ein Festival ist weniger Erzählung als Zeitzeugnis, das eine Stimmung einfangen will, wie sie nur an diesen wenigen Tagen im August bestand.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,6 von 10, ein deutlich positives Urteil.
Der Film ist heute 56 Jahre alt. Unter den Musikdokumentationen unterscheidet er sich von Künstlerporträts, weil er ein ganzes Ereignis festhält und damit ein Stück Zeitgeschichte der späten 1960er-Jahre bewahrt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Richie Havens als Self
- Joan Baez als Self
- Roger Daltrey als Self - The Who
- John Entwistle als Self - The Who
- Keith Moon als Self - The Who
- Pete Townshend als Self - The Who
- Joe Cocker als Self
- Country Joe McDonald als Self - Country Joe and the Fish
- Barry Melton als Self - Country Joe and the Fish
- Greg Dewey als Self - Country Joe and the Fish
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Verfügbarkeit
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