Wir sind keine Engel (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Curtiz |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-07-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (214 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Sträflinge der Teufelsinsel nutzen die Weihnachtstage zur Flucht: Joseph, Albert und Julius. In einer französischen Kolonialstadt warten sie auf ein Schiff und planen, sich in einem Laden mit Proviant und Kleidung zu versorgen. Der geplante Überfall gerät jedoch aus dem Ruder, als die drei Zuneigung zu den Ladenbesitzern und deren achtzehnjähriger Tochter fassen. Kompliziert wird die Lage, als ein hochnäsiger Verwandter samt einem jungen Mann namens Paul auftaucht. Die Häftlinge beschließen, ihrer neu gewonnenen „Familie“ mit ungewöhnlichen Mitteln zu helfen – darunter eine Giftschlange namens Adolf, die im weiteren Verlauf eine tragende Rolle spielt. Wie diese Gemengelage aus Diebesplänen, Zuneigung und Familienkonflikt aufgelöst wird, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Michael Curtiz führte bei diesem 1955 entstandenen Spielfilm Regie. Die Hauptrollen übernahmen Humphrey Bogart, Aldo Ray, Peter Ustinov und Joan Bennett. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi kündigt bereits an, dass hier kriminelle Energie eher als Ausgangspunkt für heitere Verwicklungen dient statt für ernsthafte Spannung. Das Weihnachtssetting rahmt die Geschichte um drei Ausbrecher als eine Art verkehrte Erlösungserzählung: Männer, die eigentlich stehlen wollen, geraten stattdessen in die Rolle von Wohltätern. Die Besetzung mit vier bekannten Namen aus unterschiedlichen Fächern – Bogart als Charakterkopf, Ustinov als Komödiant, Bennett als etablierte Filmschauspielerin, dazu Aldo Ray – deutet auf ein Ensemblestück hin, das auf das Zusammenspiel mehrerer Figuren statt auf eine einzelne Heldenfigur setzt. Die Giftschlange als running gag verstärkt den bewusst absurden Grundton der Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl steht der Film ordentlich da, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1955 und heute liegen genau 70 Jahre, ein Abstand, der den Film klar in die Filmgeschichte der 1950er Jahre einordnet, in eine Zeit, in der Genremischungen aus Krimi und Komödie mit Starbesetzung keine Seltenheit waren. Innerhalb dieses Feldes markiert der Titel eine Variante, die weihnachtliche Wärme mit kriminellem Personal verbindet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Humphrey Bogart als Joseph
- Aldo Ray als Albert
- Peter Ustinov als Jules
- Joan Bennett als Amelie Ducotel
- Basil Rathbone als Andre Trochard
- Leo G. Carroll als Felix Ducotel
- John Baer als Paul Trochard
- Gloria Talbott als Isabelle Ducotel
- Lea Penman als Mme. Parole
- John Smith als Medical Officer Arnaud
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Verfügbarkeit
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