Winnie Puuh auf großer Reise (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Karl Geurs |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-08-05 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein langer, schöner Sommer geht zu Ende, und für den jungen Christopher Robin beginnt der Ernst des Lebens: Er kommt in die Schule. Sich von seinen Freunden persönlich zu verabschieden, bringt er nicht über sich. Also hinterlässt er ihnen einen Brief.
Doch Winnie Puuh und die anderen lesen die Nachricht falsch. Sie glauben, Christopher Robin habe sich verirrt und schwebe in großer Gefahr. Lange überlegen sie nicht. Der gemütliche Bär, Ferkel, Tigger und Iaah brechen gemeinsam auf, um ihren verlorenen Freund zu suchen, und geraten dabei in das wohl aufregendste Abenteuer ihres Lebens. Was sie unterwegs erwartet und ob sie Christopher Robin finden, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm kam 1997 heraus, Regie führte Karl Geurs. Zur Besetzung gehören Jim Cummings, John Fiedler, Ken Sansom und Paul Winchell. Eine Freigabe ohne Altersbeschränkung macht den Film schon für die Jüngsten zugänglich.
Hinter den Kulissen
Animation, Familie und Abenteuer ergeben eine Mischung, die sich klar an ein junges Publikum richtet und dabei Eltern mit ins Boot holt. Der Kern der Geschichte ist erstaunlich ernst: Es geht um Abschied und um das Erwachsenwerden. Christopher Robins Schulbeginn markiert einen Einschnitt, den Kinder aus eigener Erfahrung kennen, und der Film erzählt ihn aus der Sicht derer, die zurückbleiben.
Geschickt ist der Auslöser gewählt. Ein Missverständnis, genauer ein falsch gelesener Brief, setzt die Reise in Gang. Damit entsteht eine Suche, deren Gefahr aus der Perspektive der Freunde echt ist, auch wenn die Zuschauer ahnen, dass die Lage harmloser sein könnte. Diese doppelte Sicht erlaubt Spannung, ohne kleine Zuschauer zu überfordern. Zugleich wird die Suche zur Bewährungsprobe für eine Gruppe, deren Mitglieder sehr unterschiedlich gestrickt sind.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 ist für einen Familienfilm ein gutes Ergebnis. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, eine Basis, die eine grobe Tendenz verlässlich zeigt. 29 Jahre nach seinem Erscheinen erzählt der Film von einem Thema, das jede Generation neu betrifft: dem Moment, in dem die Kindheit ein Stück weit endet. Innerhalb des Kinder-Animationsfilms gehört er zu jenen Geschichten, die ein leises, gefühlvolles Anliegen in ein Abenteuer kleiden und so auch beim wiederholten Ansehen tragen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jim Cummings als Winnie the Pooh / Skullasaurus growls / Tigger (singing) (voice)
- John Fiedler als Piglet (voice)
- Ken Sansom als Rabbit (voice)
- Paul Winchell als Tigger (voice)
- Peter Cullen als Eeyore (voice)
- Brady Bluhm als Christopher Robin (voice)
- Andre Stojka als Owl (voice)
- David Warner als Narrator (voice)
- Steven Schatzberg als Piglet (singing ) (voice)
- Frankie J. Galasso als Christopher Robin (singing) (voice)
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Verfügbarkeit
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