Wilson - Der Weltverbesserer (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Craig Johnson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 653.951 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wilson ist ein Einzelgänger. Zu seinem Hund hat er eine Bindung, zu anderen Menschen kaum. Er ist einsam, neurotisch und von einer Ehrlichkeit, die sein Gegenüber regelmäßig vor den Kopf stößt.
Der Tod seines Vaters bringt ihn ins Grübeln. Wilson beschließt, seine Ex-Frau Pippi ausfindig zu machen, und hofft auf einen Neuanfang, obwohl die beiden seit Jahren hoffnungslos zerstritten sind. Als er sie tatsächlich findet, erwartet ihn eine Überraschung: Er ist Vater einer Tochter im Teenageralter. Claire wurde nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben, weshalb Wilson sie nie kennengelernt hat.
Von nun an setzt er alles daran, Pippi, Claire und sich selbst zu einer Familie zusammenzuführen. Er sucht das Idyll, nach dem er sich so lange sehnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2017, inszeniert hat ihn Craig Johnson. Woody Harrelson, Mary Lynn Rajskub, Cheryl Hines und Isabella Amara bilden die Besetzung. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier Hand in Hand, und die Figur des Titelhelden macht verständlich, warum. Ein Mann, der alles ausspricht, was er denkt, sorgt zwangsläufig für komische Momente. Zugleich steckt hinter dieser Schroffheit eine tiefe Einsamkeit, die der Geschichte ihre ernste Seite gibt.
Die Konstellation ist bewusst schwierig angelegt. Eine zerbrochene Ehe, ein verstorbener Vater und eine Tochter, die bei anderen Menschen aufgewachsen ist: Wilsons Wunsch nach Familie trifft auf Verhältnisse, die sich nicht einfach zurückdrehen lassen. Der deutsche Untertitel „Der Weltverbesserer“ bringt die Spannung auf den Punkt, denn Wilson will die Welt nach seinem Bild ordnen, ohne zu fragen, ob die anderen das auch wollen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 zeigt ein geteiltes Echo. Sie stützt sich auf wenige hundert Stimmen und ist damit noch keine besonders breite Grundlage.
Neun Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Eine Hauptfigur, die bewusst sperrig und wenig gefällig gezeichnet ist, spaltet naturgemäß das Publikum: Wer sich auf Wilsons Eigenheiten einlässt, findet einen Film über Einsamkeit und späte Verantwortung, wer eine leichte Komödie erwartet, dürfte eher ernüchtert sein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Harrelson als Wilson
- Mary Lynn Rajskub als Jodie
- Cheryl Hines als Polly
- Isabella Amara als Claire
- Laura Dern als Pippi
- Judy Greer als Shelly
- Brett Gelman als Robert
- Margo Martindale als Alta
- David Warshofsky als Orson
- Sandra Lee-Oian Thomas als Dog Lover
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Verfügbarkeit
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