Wild trieben es die alten Hunnen (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Castellano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (244 Stimmen) |
Worum es geht
Eine Schar Hunnen kehrt von einem ausgedehnten Beutezug heim und findet nur Verwüstung vor: Die Hütten sind niedergebrannt, die Frauen verschleppt, die erbeuteten Schätze verschwunden. Verantwortlich sind römische Soldaten. Unter der Führung von Attila beschließt die Gemeinschaft, den Schaden nicht auf sich sitzen zu lassen, sondern Rom heimzusuchen. Die Hexe Columbia sagt den Kriegern ein aufregendes Unternehmen voraus, und tatsächlich verläuft der Rachefeldzug alles andere als geradlinig. Aus der historischen Kulisse wird so der Rahmen für eine Abfolge komischer Verwicklungen, die die Erwartungen an ein Kriegs- oder Rachedrama unterläuft.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von Pipolo und ist als Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Diego Abatantuono, Angelo Infanti, Mauro Di Francesco und Armando Marra zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass ein Stoff um Attila und die Hunnen als reine Komödie erzählt wird, verrät die Stoßrichtung: Historische Namen und ein Rachefeldzug gegen Rom dienen hier nicht der ernsten Nachzeichnung von Machtkämpfen, sondern als Kulisse für Situationskomik. Die Figur der Hexe Columbia, die den Kriegern Abenteuer prophezeit, deutet auf eine Erzählweise hin, die mit Übertreibung und Klischee spielt statt mit historischer Genauigkeit. Auch der Kontrast zwischen den "furchtlosen Kriegern" und ihrer offenkundig chaotischen Rachemission legt nahe, dass Ungeschicklichkeit und Schwank-Elemente die Handlung tragen. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern passt zu einer auf Gruppendynamik und derben Wortwechseln aufgebauten Komödie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 und einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Titel nicht als breit diskutiertes Werk beschreiben, sondern eher als Randerscheinung des Genres. Über vierzig Jahre nach der Entstehung 1982 richtet sich das Interesse an solchen Filmen meist an ein Publikum, das komödiantische Historien-Parodien der frühen Achtziger sucht. Innerhalb der Komödie steht der Film damit für eine Spielart, die historische Stoffe bewusst respektlos aufgreift, ohne den Anspruch, den Ereignissen um Attila und Rom gerecht zu werden.
Bilder





Besetzung & Stab
- Diego Abatantuono als Aldarico/Attila
- Angelo Infanti als Fusco Cornelio
- Mauro Di Francesco als Fetuffo
- Armando Marra als Silone
- Franz Di Cioccio als Giallo
- Tony Kendall als Serpicio
- Elsa Vazzoler als Saturnia Baker
- Toni Ucci als Fabio Massimo
- Vincenzo Crocitti als Osvaldo
- Iris Peynado als Columbia the Witch
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