È arrivato mio fratello (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Castellano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-03-19 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (116 Stimmen) |
Worum es geht
Ovidio führt ein Leben ohne Überraschungen: Als Mittelschullehrer erträgt er die Streiche seiner Schüler und die Zurechtweisungen des Rektors mit derselben ergebenen Müdigkeit. Aus dieser Routine reißt ihn ausgerechnet der Mensch, den er zwanzig Jahre lang nicht gesehen hat – sein Zwillingsbruder Raf. Der taucht ohne Vorwarnung auf, ein überdrehter, mittelloser Sänger, der in schummrigen Lokalen am Stadtrand vor genügsamem Publikum auftritt. Raf zieht kurzerhand bei Ovidio ein, lebt auf dessen Kosten und gibt sich ungerührt als sorgloser Lebemann, der seinen Bruder von einem peinlichen Missverständnis in das nächste stürzt. Wie diese ungleiche Konstellation endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1985 unter der Regie von Pipolo. In den Hauptrollen der beiden gegensätzlichen Brüder steht Renato Pozzetto, an seiner Seite spielen Carin McDonald, Armando Bandini und Beatrice Palme. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstruktion mit den Zwillingsbrüdern erlaubt es, zwei Lebensentwürfe direkt gegeneinanderzustellen: den braven, erschöpften Lehrer und den lauten, verantwortungslosen Künstler ohne festen Boden. Dass ein einziger Darsteller beide Figuren verkörpert, ist eine typische Anlage für Verwechslungskomödien, die aus Doppelgängerschaft komisches Kapital schlagen. Die Handlung setzt konsequent auf Situationskomik und peinliche Verwicklungen statt auf eine verzweigte Geschichte – die Reibung zwischen Ordnung und Chaos, verkörpert in zwei Brüdern, trägt den Film. Die Schauplätze, schäbige Vorstadtlokale und der biedere Schulalltag, unterstreichen den Kontrast zusätzlich, ohne dass die Geschichte ins Melodramatische kippt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1985 sind mittlerweile vier Jahrzehnte vergangen, was den Film als Zeitdokument einer bestimmten Art italienischer Verwechslungskomödie erscheinen lässt, die auf einen einzigen komischen Hauptdarsteller in Doppelrolle setzt. Innerhalb des Komödiengenres reiht er sich in eine Tradition ein, die auf familiäre Konstellationen und Situationswitz statt auf komplexe Handlungsbögen baut.
Bilder








Besetzung & Stab
- Renato Pozzetto als Ovidio Ceciotti / Raf Benson
- Carin McDonald als Esmeralda
- Armando Bandini als Il preside
- Beatrice Palme als Lidia Cairoli
- Pamela Prati als La sig.ra Piranesi
- Richard Harrison als Spinetti
- Dalmazio Grenti als scagnozzo di Spinetti
- Francesco Scali als vicino di casa
- Vincenzo De Toma als Barista
- Enzo Andronico als il notaio
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