Wild Bill - Vom Leben beschissen! (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dexter Fletcher |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach acht Jahren Haft kommt Bill Hayward auf Bewährung frei und kehrt in ein Zuhause zurück, das ihm längst fremd geworden ist. Seine beiden Söhne, elf und fünfzehn Jahre alt, sind seit dem Verschwinden der Mutter auf sich allein gestellt. Bill, wenig gewillt, den Vater zu spielen, will eigentlich nur sein neues Leben weiterführen. Dean, der ältere Sohn, hat sich einen Job gesucht und versucht, für seinen jüngeren Bruder Jimmy da zu sein, doch Bills Rückkehr ruft das Jugendamt auf den Plan. Um zu verhindern, dass die Jungen aus dem Haus geholt und unter Aufsicht gestellt werden, zwingt Dean seinen widerwilligen Vater, zumindest eine Woche zu bleiben. In dieser Zeit entwickelt sich zwischen Bill und Jimmy eine Nähe, die Bill etwas erkennen lässt, das er selbst nie erfahren hat.
Entstehungsgeschichte
„Wild Bill – Vom Leben beschissen!“ entstand 2011 unter der Regie von Dexter Fletcher. In den Hauptrollen sind Charlie Creed-Miles, Will Poulter, Sammy Williams und Leo Gregory zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf Genre-Beimischungen und setzt stattdessen ganz auf die Beziehung zwischen einem gescheiterten Vater und seinen zurückgelassenen Kindern. Die Konstellation aus einem Erwachsenen, der aus dem Gefängnis kommt, und zwei Söhnen, die sich bereits selbst organisiert haben, verschiebt die klassische Rollenverteilung: Der Junge übernimmt Verantwortung, der Vater muss sie erst lernen. Dass die Handlung über einen begrenzten Zeitraum – eine erzwungene Woche – erzählt wird, verdichtet den Konflikt und zwingt die Figuren zu schnellen Veränderungen, ohne dass die Geschichte auf äußere Ereignisse jenseits des familiären Rahmens angewiesen ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld sozial-realistischer Familiendramen. Über ein Jahrzehnt nach seinem Erscheinen 2011 ist er kein Titel mit breiter Publikumsresonanz, sondern eher ein Fall für Zuschauer, die sich gezielt für nüchterne, figurenzentrierte Erzählungen über zerrüttete Familienverhältnisse interessieren. Die Einordnung als reines Drama ohne genrehafte Zuspitzung passt zu dieser vergleichsweise kleinen, aber in sich geschlossenen Wahrnehmung des Films.
Bilder




Besetzung & Stab
- Charlie Creed-Miles als Bill
- Will Poulter als Dean
- Sammy Williams als Jimmy
- Leo Gregory als Terry
- Andy Serkis als Glen
- Jason Flemyng als John
- Jaime Winstone als Helen
- Liz White als Roxy
- Sean Pertwee als Jack
- Olivia Williams als Kelly
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Verfügbarkeit
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