Wie der Vater … (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lauren Miller Rogen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (710 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rachel führt eine leitende Position in einer Werbeagentur aus und arbeitet, als gäbe es nichts anderes — nicht einmal am Tag ihrer eigenen Hochzeit lässt sie davon ab. Genau daran zerbricht die Zeremonie: Ihr Partner verlässt sie am Altar. Niedergeschlagen und gedemütigt trifft sie ausgerechnet in diesem Moment auf ihren Vater Harry, der sich unter die Gäste gemischt hat und den sie seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte. Trotz blank liegender Nerven beschließen die beiden, einen Abend miteinander zu verbringen. Aus dem Treffen wird ein ausgedehntes Trinkgelage, und nach vielen Cocktails und etlichen Stunden ohne Erinnerung finden sich Vater und Tochter gemeinsam an Bord eines Kreuzfahrtschiffs wieder — auf jener Reise, die Rachels Flitterwochen hätten werden sollen. In die erzwungene Nähe gesetzt, beginnen beide, sich mit den eigenen Fehlern und der eigenen Sturheit auseinanderzusetzen.
Entstehungsgeschichte
Regie bei dem 2018 erschienenen Film führte Lauren Miller Rogen. Zur Besetzung gehören Kristen Bell, Kelsey Grammer, Seth Rogen und Amber Hodgkiss. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reines Drama eingeordnet, und das ist bemerkenswert, weil die Ausgangslage — Trinkgelage, versehentliche Kreuzfahrt, gescheiterte Hochzeit — zunächst nach Komödie klingt. Die Einordnung verweist darauf, wohin die Geschichte tatsächlich zielt: auf zwei Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg aus den Augen verloren haben und nun keinen Ausweg mehr finden. Das Schiff ist dafür die entscheidende erzählerische Klammer. Wer an Bord ist, kann nicht einfach gehen, und so wird aus einem zufälligen Wiedersehen ein Zwang zur Auseinandersetzung. Dass beide dieselbe Kränkung in sich tragen, ist die Voraussetzung dafür, dass sich überhaupt etwas bewegt.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 ist ein zurückhaltendes Urteil, das eher solides Mittelmaß als Begeisterung beschreibt; die Grundlage bilden bislang einige hundert Stimmen. Acht Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Beitrag zu einem gut besetzten Feld: Vater-Tochter-Geschichten, in denen eine alte Distanz in einer geschlossenen Situation aufgebrochen wird. Die Bewertung deutet an, dass der Titel dabei die Erwartungen des Genres erfüllt, ohne sie zu überschreiten.
Bilder







Besetzung & Stab
- Kristen Bell als Rachel Hamilton
- Kelsey Grammer als Harry Hamilton
- Seth Rogen als Jeff
- Amber Hodgkiss als Ginny
- Zach Appelman als Steve
- Brittany Ross als Amy
- Alex Pérez als Porter
- Paul W. Downs als Jim
- Leonard Ouzts als Dan
- Blaire Brooks als Beth
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Verfügbarkeit
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