Whatever Works - Liebe sich, wer kann (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-06-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.020.534 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.884 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Boris Yellnikoff hat Quantenmechanik an der Columbia University gelehrt, war für den Nobelpreis im Gespräch und gibt jetzt Schachunterricht für Kinder, die er beschimpft. Er hält die Menschheit für einen Irrtum und sagt das jedem, der zuhört.
Vor seiner Tür sitzt eines Abends Melody, 21, aus Mississippi ausgerissen. Er lässt sie herein, für eine Nacht, dann für länger. Die beiden heiraten. Als Melodys Eltern in New York auftauchen, versucht die Mutter, die Ehe zu hintertreiben — mit Folgen, die niemand vorhergesehen hat, sie selbst am wenigsten.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen schrieb das Drehbuch und führte Regie.
Der Text stammt aus den frühen siebziger Jahren; die Hauptrolle war für Zero Mostel gedacht. Nach dessen Tod 1977 legte Allen das Buch beiseite. Drei Jahrzehnte später nahm er es wieder auf und änderte im Wesentlichen nur die Zeitbezüge.
Larry David spielt den Boris, Evan Rachel Wood die Melody, Patricia Clarkson deren Mutter, Ed Begley Jr. den Vater. In weiteren Rollen sind Michael McKean, Henry Cavill und Jessica Hecht zu sehen.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in New York. Die Premiere fand am 22. April 2009 beim Tribeca Film Festival statt, der amerikanische Kinostart folgte am 19. Juni 2009 in wenigen Häusern.
Die Besetzung von Larry David ist der eigentliche Einfall: Er spricht Allens Sätze, ohne Allen nachzuahmen, und bringt die Griesgrämigkeit mit, für die er aus "Curb Your Enthusiasm" bekannt war.
Boris wendet sich mehrfach direkt an das Publikum — ein Mittel, das der Film konsequent nutzt und über das er sich zugleich lustig macht.
Einordnung & Wirkung
Bei 15 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 35 Millionen ein.
Die Kritik urteilte geteilt: 50 Prozent bei Rotten Tomatoes aus 167 Besprechungen mit einem Schnitt von 5,4 von 10, 45 von 100 bei Metacritic aus 30 Kritiken.
Das wiederkehrende Argument der Gegner war das Alter des Buches — der Film wirke wie ein Werk aus den Siebzigern, dem man neue Namen eingesetzt habe. Die Befürworter hielten genau das für seinen Reiz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Larry David als Boris Yellnikoff
- Evan Rachel Wood als Melodie St. Ann Celestine
- Michael McKean als Joe - Boris' Friend #3
- Conleth Hill als Leo Brockman
- Patricia Clarkson als Marietta
- Ed Begley Jr. als John
- Carolyn McCormick als Jessica
- Henry Cavill als Randy James
- John Gallagher Jr. als Perry
- Christopher Evan Welch als Howard
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