What the Bleep do we (k)now!? – Ich weiß, dass ich nichts weiß! (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Arntz |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang stehen Fragen, keine Antworten: Was ist Realität, und wer erschafft sie? Woher kommen Gedanken, und warum wiederholen sich Beziehungen in ihrer Qualität, obwohl man sich Veränderung wünscht? Der Film verknüpft diese Fragen mit einer Spielhandlung und lässt parallel eine Reihe von Wissenschaftlern und Dozenten zu Wort kommen, die von Quantenphysik bis Gehirnforschung reichende Erklärungsansätze liefern. Im Verlauf verschwimmt die Grenze zwischen wissenschaftlicher Erklärung und spiritueller Deutung zunehmend, bis beide Sichtweisen als zwei Sprachen für dieselben Phänomene erscheinen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte William Arntz bei diesem 2004 entstandenen Werk, das sich zwischen Dokumentarfilm, Komödie und Drama bewegt. In den Spielszenen sind Marlee Matlin, Elaine Hendrix, John Ross Bowie und Robert Bailey Jr. zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Dokumentarfilm, Komödie und Drama zeigt, dass hier kein klassischer Wissenschaftsfilm entstehen sollte. Die fiktive Rahmenhandlung um Beziehungsmuster und wiederkehrende Lebenssituationen dient als Einstiegspunkt für ein Publikum, das mit Quantenphysik oder Gehirnforschung sonst wenig anfangen würde. Dass die Grenze zwischen wissenschaftlicher Aussage und spiritueller Deutung im Film selbst thematisiert und verwischt wird, ist Teil der Anlage: Der Titel mit seinem lautmalerischen "Bleep" und dem eingeklammerten "(k)now" deutet bereits an, dass es weniger um gesichertes Wissen als um ein Spiel mit Gewissheit und Nichtwissen geht. Die Kombination aus vielen Experten-Stimmen und einer durchgehenden Spielfigur legt nahe, dass Erkenntnis hier als persönlicher, emotionaler Prozess inszeniert wird und nicht als nüchterne Lehrveranstaltung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 138 Bewertungen zeichnet sich ein gespaltenes bis verhaltenes Bild ab, das für einen Film typisch ist, der Wissenschaft und Spiritualität bewusst vermischt und damit unterschiedliche Erwartungen weckt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich der Diskurs um Quantenphysik in der Populärkultur weiterentwickelt hat, ohne dass der Film daran gemessen werden kann. Innerhalb der Schnittmenge aus Dokumentarfilm und Drama bleibt er ein Beispiel für einen Ansatz, der Erkenntnisvermittlung mit erzählerischer Rahmung verbindet, statt beides getrennt zu halten.
Bilder




Besetzung & Stab
- Marlee Matlin als Amanda
- Elaine Hendrix als Jennifer
- John Ross Bowie als Elliot
- Robert Bailey Jr. als Reggie
- Barry Newman als Frank
- Larry Brandenburg als Bruno
- Robert Blanche als Bob
- Michele Mariana als Tour Guide
- Armin Shimerman als Older Man (in subway)
- Eric Newsome als Voice Over Talent (voice)
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Verfügbarkeit
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