Wer die Nachtigall stört (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Mulligan |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.129.846 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (2.952 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Rechtsanwalt Atticus Finch lebt mit seiner Tochter Scout und seinem Sohn Jem in einer Kleinstadt in Alabama. Als im Jahr 1932 der schwarze Einwohner Tom Robinson angeklagt wird, eine weiße Frau vergewaltigt zu haben, verwandelt sich der kleine Ort in ein Pulverfass. Kurz nachdem Atticus zum Pflichtverteidiger bestellt worden ist, bekommen auch die Kinder die wachsende Intoleranz zu spüren. Der Vater bemüht sich nach Kräften, ihnen die Vorgänge verständlich zu machen, spürt aber selbst, dass es für den blindwütigen Fanatismus und den tiefsitzenden Hass seiner Mitbürger in Kinderseelen keine vorstellbaren Begriffe gibt. Die schwersten Stunden stehen der Familie da noch bevor.
Entstehungsgeschichte
Robert Mulligan führte bei dem 1962 erschienenen Drama Regie; im englischen Sprachraum trägt es den Titel To Kill a Mockingbird. Gregory Peck spielt den Anwalt, Mary Badham, Phillip Alford und John Megna die Kinder, aus deren Nähe das Geschehen betrachtet wird. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive zeigen, worin es besteht: eine Geschwisterbeziehung, ein zu Unrecht Beschuldigter, Erwachsenwerden, Isolation; zugrunde liegt ein Roman. Die Anlage verbindet zwei Ebenen, die einander bedingen. Vor Gericht steht ein Verfahren, dessen Ausgang von Vorurteilen mitbestimmt wird; zu Hause wachsen zwei Kinder auf, die begreifen sollen, was um sie herum geschieht. Dass der Blick bei den Kindern liegt, macht aus der Verhandlung keine juristische Übung, sondern eine Erfahrung. Der schwere Vorwurf wird dabei nicht ausgestellt, sondern als Anlass behandelt, an dem sich die Haltung einer ganzen Stadt zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 bei mehreren tausend Stimmen gehört die Bewertung in den oberen Bereich. Für einen Film aus dem Jahr 1962 ist eine Stimmenzahl dieser Größe beachtlich, weil sie ein Publikum voraussetzt, das ihn lange nach seinem Erscheinen noch sucht. Im Gerichtsdrama steht er für die Variante, die den Fall aus der Perspektive derer erzählt, die ihn nicht führen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als Atticus Finch
- Mary Badham als Scout Finch
- Phillip Alford als Jem
- John Megna als Dill Harris
- Frank Overton als Sheriff Heck Tate
- Brock Peters als Tom Robinson
- Rosemary Murphy als Maudie Atkinson
- Ruth White als Mrs. Dubose
- Estelle Evans als Calpurnia
- Paul Fix als Judge Taylor
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Verfügbarkeit
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