We Have a Ghost (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Landon |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-02-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (718 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank und seine Familie sind gerade erst eingezogen, als sie im neuen Haus einen Geist entdecken. Der erste Schreck weicht schnell einer Erkenntnis: Das Gespenst ist vollkommen harmlos. Man gibt ihm den Namen Ernest, und Frank beginnt, mit ihm Grusel-Dinnershows im Wohnzimmer zu veranstalten — unterstützt von seinem Sohn Kevin. Was als Hausnummer beginnt, macht die Beteiligten mit der Zeit zu waschechten Social-Media-Stars. Als die Familie dann jedoch versucht, mehr über Ernests Vergangenheit herauszufinden, verlässt die Sache den Bereich des Unterhaltsamen: Sie gerät ins Visier der CIA.
Entstehungsgeschichte
Christopher Landon inszenierte den 2023 erschienenen Film. David Harbour verkörpert den Geist, Anthony Mackie den Familienvater Frank; Jahi Di'Allo Winston spielt dessen Sohn, Erica Ash vervollständigt das Ensemble. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren — ein Hinweis darauf, dass die Horror-Elemente hier eher als Spielmaterial denn als Schockmittel eingesetzt werden.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet ausschließlich Horror und Komödie, und das Verhältnis der beiden wird gleich in der Ausgangslage geklärt: Der Schrecken wird entschärft, bevor die Geschichte richtig beginnt. Damit verschiebt sich der Konflikt. Nicht der Geist bedroht die Familie, sondern das, was aus der Aufmerksamkeit folgt, die er ihr verschafft. Die Verwandlung eines Spuks in ein virales Format ist dabei mehr als ein Gag — sie beschreibt einen Mechanismus, in dem Privates zu verwertbarem Inhalt wird. Dass am Ende eine Behörde Interesse zeigt, treibt genau diesen Gedanken weiter. Auch die Suche nach Ernests Vergangenheit gehört dazu: Sie behandelt den Geist erstmals als jemanden mit einer Geschichte statt als Attraktion.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 beschreibt eine freundliche, aber nicht überschwängliche Aufnahme, wie sie bei Familienstoffen mit Gruselanstrich häufig zustande kommt. Die Zahl der Stimmen bleibt dreistellig und damit klein. Drei Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film in jene Reihe von Geistergeschichten ein, die das Übernatürliche nicht als Bedrohung, sondern als Anlass für eine Familienerzählung nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Harbour als Ernest
- Jahi Di'Allo Winston als Kevin Presley
- Anthony Mackie als Frank Presley
- Erica Ash als Melanie Presley
- Niles Fitch als Fulton Presley
- Isabella Russo als Joy Yoshino
- Tig Notaro als Dr. Leslie Monroe
- Tom Bower als Ernest Scheller
- Sean Boyd als Young Ernest Scheller
- Nicholas X. Parsons als Fake Jesus
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Verfügbarkeit
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