Was ist schon normal? (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Artus |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-04-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 6.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 84.058.132 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (876 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Raubüberfall sind Paulo und sein Vater auf der Flucht vor der Polizei — und finden Unterschlupf an einem denkbar unpassenden Ort: in einem Reisebus, der junge Erwachsene mit Behinderung in die Berge zu ihrem Urlaubsort bringen soll. Kurzerhand geben sich die beiden als der fehlende Mitreisende Sylvain und dessen Betreuer aus. Die Tarnung ist fast perfekt, und aus dem Versteck wird eine Reise: Was als Fluchtmanöver beginnt, entwickelt sich zu einem außergewöhnlichen Abenteuer, das alle Beteiligten vor ungeahnte Herausforderungen stellt und unterwegs neue Freundschaften entstehen lässt.
Entstehungsgeschichte
Artus hat den Film von 2024 nicht nur inszeniert, sondern steht auch selbst vor der Kamera. An seiner Seite spielen Clovis Cornillac, Alice Belaïdi und Marc Riso. Die Altersfreigabe ab sechs Jahren weist den Film als Stoff aus, den auch ein jüngeres Publikum sehen kann.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Komödie und Familie sagt viel über die Bauweise. Zwei Genres, keine weiteren: Das lässt eine Erzählung erwarten, die ihre Wirkung aus Situationskomik und aus dem Verhältnis der Figuren zueinander zieht, nicht aus Wendungen eines Krimiplots. Der Raubüberfall dient als Auslöser, nicht als Thema. Tragend ist stattdessen die Verwechslung: Zwei Männer, die vorgeben, jemand anderes zu sein, verbringen ihre Tage mit Menschen, denen sie unter falschem Namen begegnen. Daraus ergibt sich fast zwangsläufig ein doppelter Druck — die Angst vor der Entdeckung durch die Polizei und die Angst vor der Entdeckung durch die Gruppe. Dass Regie und Hauptrolle in einer Hand liegen, deutet auf eine Erzählung hin, die eng an einer Figur entlang gebaut ist.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert abgegebene Stimmen ergeben 7,1 von 10. Das ist ein deutlich zustimmender Wert, wenn auch auf noch schmaler Grundlage: Zwei Jahre nach dem Erscheinen ist die Zahl der Bewertungen überschaubar. Innerhalb der Komödie steht der Film für die warmherzige, auf Gemeinschaft ausgerichtete Variante, die ihre Konflikte nicht über Zynismus austrägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Artus als Paul 'Paulo' Mounier / Sylvain
- Clovis Cornillac als Lucien 'la Fraise' Mounier / Orpi
- Alice Belaïdi als Alice
- Marc Riso als Marc
- Céline Groussard als Céline
- Gad Abecassis als Gad
- Ludovic Boul als Ludovic
- Stanislas Carmont als Alexandre
- Marie Colin als Marie
- Thibaut Conan als Thibaut
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Verfügbarkeit
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