Viy or Spirit of Evil (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Георгий Кропачёв |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-11-27 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (291 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Philosophiestudent Choma Brut aus dem Kiewer Kollegium gerät in eine merkwürdige Verstrickung: Nach einer nächtlichen Begegnung, bei der er eine ihn bedrängende Hexe überwältigt und gezüchtigt hat, wird er ausgerechnet von ihr auf dem Sterbebett gerufen. Der Rektor beordert ihn zum Anwesen eines wohlhabenden Kosaken, dessen Tochter im Sterben liegt und ausdrücklich nach ihm verlangt hat. Die junge Frau, die stirbt, und die Hexe von jener Nacht sind ein und dieselbe Person. Choma soll drei Nächte lang am aufgebahrten Leichnam wachen und muss sich dabei gegen Mächte behaupten, die aus dem Jenseits gegen ihn losgelassen werden. Als er die Prüfung fast bestanden zu haben scheint, wird aus den Tiefen der Erde eine letzte, unheimliche Gestalt herbeigerufen: Viy.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1967 unter der Regie von Georgi Kropatschow und ist als abendfüllender Spielfilm angelegt. Die Hauptrollen tragen Leonid Kurawljow als Choma Brut, Natalja Warlei, Alexei Glasyrin und Nikolai Kutusow. Weitere Gewerke sind nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy und Horror zeigt sich schon im Aufbau der Geschichte: Der Realismus des Kollegalltags trifft auf eine folkloristisch grundierte Schreckenswelt, die sich erst nach und nach entfaltet. Dass die drei Nächte am Sarg im Zentrum stehen, deutet auf eine stark ritualisierte Erzählstruktur hin, die auf Wiederholung und Steigerung setzt statt auf schnelle Wendungen. Die Besetzung mit vier klar benannten Hauptfiguren – Student, Hexe/Tochter, Rektor beziehungsweise Vaterfigur und die titelgebende Erscheinung – spricht für eine kammerspielartige Zuspitzung auf wenige Personen und Schauplätze.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit der Entstehung 1967 liegen mittlerweile 58 Jahre, was den Titel deutlich in die frühe Phase sowjetischer Horror- und Fantasyproduktionen einordnet, einer Zeit, in der solche Stoffe im dortigen Kino selten waren. Innerhalb des Genres markiert er damit eine ungewöhnliche Position: ein Schauerstoff, der aus einer Kinolandschaft stammt, die man eher nicht mit Horror verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonid Kuravlyov als Khoma Brut
- Natalya Varley als Pannochka, the Centurion's Daughter
- Aleksey Glazyrin als Centurion
- Nikolay Kutuzov als Witch
- Vadim Zakharchenko als Freebie
- Petro Vesklyarov als Dorosh
- Vladimir Salnikov als Horobets
- Dmytro Kapka als Overko
- Stepan Shkurat als Yavtukh
- Georgiy Sochevko als Stepan
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