Victoria - Männer & andere Missgeschicke (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Justine Triet |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.971.428 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (513 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Victoria ist Ende 30, geschieden, alleinerziehend und Anwältin in Paris. Ihr Leben ist chaotisch, ihr Sexleben locker, und viel Rücksicht auf andere nimmt sie nicht. Auf einer Hochzeit begegnet sie an einem einzigen Tag ihrem Ex-Mann, ihrem alten Freund Vincent und Sam, einem früheren Klienten mit Vergangenheit als Drogendealer.
Nur einen Tag später wird Vincent angeklagt, er habe versucht, seine Freundin zu töten. Der einzige Zeuge ist ein Hund. Victoria soll ihn vor Gericht heraushauen, während ihr Privatleben eine weitere Drehung nimmt: Sam hat sie nach dem Wiedersehen als Au-pair für ihre Töchter eingestellt. Wie sich Prozess, Kinder und eigene Verwirrung sortieren lassen, ist die Frage, die der Film stellt.
Entstehungsgeschichte
Justine Triet hat den Film inszeniert, der 2016 unter dem deutschen Titel „Victoria - Männer & andere Missgeschicke" erschien; international lief er als „In Bed with Victoria". Die Besetzung führt Virginie Efira an, an ihrer Seite stehen Vincent Lacoste, Melvil Poupaud und Laurent Poitrenaux. Die Altersfreigabe lautet ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm lauten die Genres, und diese Dreiheit ist Programm. Die Ausgangslage mischt Gerichtsstoff mit Beziehungsgeschichte: Ein Mordprozess mit einem Hund als Zeugen liefert den absurden Kern, die Frage nach Nähe und Bindung den ernsten. Dass die Hauptfigur als egozentrisch beschrieben wird, ist für eine Komödie ein bewusstes Risiko. Sie soll nicht sympathisch sein, sondern interessant.
Die Konstellation aus Ex-Mann, altem Freund und Ex-Dealer im Kinderzimmer legt außerdem nahe, dass der Film die Rollenbilder umdreht: Die Frau arbeitet, der Mann hütet die Kinder, und der Klient von gestern wird zum Vertrauten von heute.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das deutet auf ein gespaltenes Publikum hin, was bei einer Komödie mit unbequemer Heldin nicht überrascht. Zehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie Liebeskomödie und Gerichtsdrama sich gegenseitig unterlaufen können, ohne dass eines der Genres die Oberhand gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Virginie Efira als Victoria Spick
- Vincent Lacoste als Samuel Mallet
- Melvil Poupaud als Vincent Kossarski
- Laurent Poitrenaux als David
- Laure Calamy als Christelle, Victoria's Lawyer
- Alice Daquet als Eve
- Julie Moulier als Judge
- Elsa Wolliaston als Clairvoyant
- Sophie Fillières als Sophie
- Liv Harari als Liv
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Verfügbarkeit
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