Vicious Fun (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cody Calahan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Liebesfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1983, lange vor Internet und persönlichen Bildschirmen, muss man sich für gemeinsame Interessen noch tatsächlich treffen. Der Horrorfilmjournalist Joel will eigentlich nur herausfinden, mit wem seine Mitbewohnerin, die er insgeheim verehrt, eine Affäre hat. Nach einer durchzechten Nacht landet er stattdessen versehentlich in einer Selbsthilfegruppe. Was zunächst nur unangenehm wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas weit Bedrohlicherem: Die Runde, in der Joel sitzt, besteht aus Serienkillern – und die haben nicht nur das Bedürfnis zu reden.
Entstehungsgeschichte
„Vicious Fun“ entstand unter der Regie von Cody Calahan und kam 2021 heraus. In den Hauptrollen sind Evan Marsh, Amber Goldfarb, Ari Millen und Julian Richings zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Horror und Liebesfilm verrät, dass hier nicht auf reine Schockmomente gesetzt wird, sondern auf einen Wechsel der Tonlagen. Die Ausgangslage – ein Journalist, der aus persönlichen, romantisch motivierten Gründen in eine völlig falsche Situation gerät – legt eine Erzählung nahe, die ihre Spannung aus dem Kontrast zwischen Alltäglichem und Extremem zieht. Dass die Handlung in einer geschlossenen Gruppensitzung spielt, deutet auf eine kammerspielartige Anlage hin, bei der Dialoge und Figurenkonstellationen im Vordergrund stehen, während das Zeitkolorit von 1983 als bewusster Rahmen ohne moderne Kommunikationsmittel dient. Die Idee, ausgerechnet Serienkiller in einer Selbsthilfegruppe zusammenzubringen, setzt auf die Ironie, Gewalt und Gruppentherapie-Rhetorik nebeneinanderzustellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis von etwas mehr als hundert Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinen sind mehrere Jahre vergangen, was angesichts der überschaubaren Stimmenzahl auf ein eher kleines, spezialisiertes Publikum hindeutet. Innerhalb der Horrorkomödie mit romantischem Einschlag stellt der Film mit seiner Prämisse – ein Außenstehender inmitten von Serienkillern – eine Variante dar, die auf Situationskomik und Genre-Bewusstsein setzt, ohne dass sich daraus weitergehende Aussagen über seine Stellung im Genre treffen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Evan Marsh als Joel
- Amber Goldfarb als Carrie
- Ari Millen als Bob
- Julian Richings als Fritz
- Robert Maillet als Mike
- Sean Baek als Hideo
- David Koechner als Zachary
- Alex Steele als Sarah
- Kristopher Bowman als Detective Doyle
- Mark Gibson als Detective Hollands
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Verfügbarkeit
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