Vergebung (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Alfredson |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 147 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 43.498.108 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.524 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lisbeth Salander hat die Machenschaften ihres Vaters Alexander Zalachenko durchkreuzt und liegt schwer verletzt im Krankenhaus — er ebenfalls. Damit ist sie angreifbar für jene Geheimdienstgruppe, die ihre Enthüllungen unter den Teppich kehren will, weil in dem Skandal um Mädchenhandel wichtige öffentliche Personen verwickelt sind. Prompt findet sich Salander vor Gericht wieder, wo ihre psychiatrische Vorgeschichte und ihr Auftreten gegen sie sprechen. Ihr bleibt ein Verbündeter: Der Journalist Mikael Blomkvist recherchiert unter Zeitdruck, um die Vertuschung aufzubrechen und sie zu rehabilitieren. Einfach ist das nicht und ungefährlich schon gar nicht, denn der hünenhafte, gegen Schmerz unempfindliche Killer Ronald Niedermann ist weiterhin auf freiem Fuß.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie zeichnet Daniel Alfredson verantwortlich, erschienen ist der Film 2009. Die Besetzung führt Michael Nyqvist und Noomi Rapace an, dazu kommen Lena Endre und Annika Hallin — zwei Frauenrollen neben den beiden Hauptfiguren, was zur Anlage einer Geschichte passt, in der die Institutionen von wenigen Einzelnen infrage gestellt werden. Die Freigabe erfolgte ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet vier Genres: Action, Thriller, Krimi und Mystery. Diese Häufung erklärt sich aus der doppelten Bewegung des Stoffes. Ein Teil der Handlung spielt im Gerichtssaal und in Aktenordnern, ist also Ermittlungsarbeit; der andere Teil gehört dem Killer, der die Bedrohung körperlich hält. Ungewöhnlich ist, dass die Hauptfigur über weite Strecken bewegungsunfähig ist und ihre Verteidigung an andere delegieren muss — die Spannung entsteht aus Abhängigkeit statt aus Verfolgung. Der Verweis auf die psychiatrische Vorgeschichte zeigt zudem, worum es im Kern geht: um die Frage, wem geglaubt wird.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich steht eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 zu Buche, ein klar zustimmendes Urteil. 17 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für den skandinavischen Kriminalfilm, der seine Fälle an institutionelles Versagen bindet statt an einen einzelnen Täter. Die Freigabe ab 16 signalisiert, dass die Gewalt nicht ausgespart wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Nyqvist als Mikael Blomkvist
- Noomi Rapace als Lisbeth Salander
- Lena Endre als Erika Berger
- Annika Hallin als Annika Giannini
- Jacob Ericksson als Christer Malm
- Sofia Ledarp als Malin Erikson
- Anders Ahlbom Rosendahl als Peter Teleborian
- Micke Spreitz als Ronald Niedermann
- Georgi Staykov als Alexander Zalachenko
- Mirja Turestedt als Monica Figuerola
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Verfügbarkeit
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