Veneno para las hadas (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlos Enrique Taboada |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-10-02 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die kleine Graciela hört den Geschichten der Köchin über Hexerei zu und lässt sich davon so mitreißen, dass sie ihrer Mitschülerin Fabiola erzählt, sie selbst sei eine Hexe. Fabiola glaubt ihr nicht, doch Graciela nutzt eine Reihe zufälliger Ereignisse, um zu behaupten, sie habe sie mit magischen Kräften herbeigeführt. Aus dem kindlichen Spiel wird zunehmend etwas Bedrohliches: Graciela drängt darauf, von Fabiolas Familie auf deren Landgut eingeladen zu werden, um dort ein Gift für Feen herzustellen. Wie weit dieses Spiel am Ende geht, bleibt hier unausgesprochen.
Entstehungsgeschichte
Der mexikanische Film entstand 1986 unter der Regie von Carlos Enrique Taboada. In den Hauptrollen sind Ana Patricia Rojo, Elsa María Gutiérrez, Leonor Llausás und Carmela Stein zu sehen. Er verbindet Fantasy- mit Horrorelementen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von der Perspektive zweier Kinder, aus deren Sicht Fantasie und Wirklichkeit ineinandergreifen. Dass sich Elemente von Fantasy und Horror mischen, passt zur Anlage der Erzählung: Was als Hexenspiel zwischen zwei Mädchen beginnt, changiert zwischen kindlicher Vorstellungskraft und einer Bedrohung, deren Ausmaß sich erst allmählich zeigt. Die Konzentration auf wenige weibliche Figuren – die Kinder, die Köchin als Erzählerin der Hexengeschichten, Fabiolas Familie – lenkt den Blick ganz auf die Dynamik zwischen Glauben, Behauptung und Manipulation innerhalb einer kindlichen Freundschaft. Der Umstand, dass sich das Spiel gerade auf einem abgelegenen Landgut fortsetzt, deutet an, wie sich die Handlung aus dem Alltag herauslöst und in einen Raum verschiebt, in dem die Grenze zwischen Einbildung und Konsequenz durchlässiger wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Titel zu den eher schmaler bewerteten, aber vergleichsweise positiv aufgenommenen Werken seines Genres. Seit seiner Entstehung 1986 sind inzwischen weit über drei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb des Horror- und Fantasy-Kinos zu einem Werk aus einer deutlich zurückliegenden Phase macht. Innerhalb dieses Genrefelds fällt er durch seinen Fokus auf kindliche Perspektive und psychologische Verunsicherung statt auf offene Schreckmomente auf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ana Patricia Rojo als Veronica
- Elsa Maria Gutierrez als Flavia
- Leonor Llausás als La Bruja
- Carmela Stein als Nana
- Maria Santander als Miss Aragon
- Ernesto Schwartz als Tono
- Lilia Aragón als Flavia's Mother (voice)
- Hilda Perez Carbajal als Madame Rickard (voice)
- Marcela Paez als Grandmother (voice)
- Araceli de Leon als Nana (voice)
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Verfügbarkeit
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