Utøya 22. Juli (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Erik Poppe |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-09 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.738.618 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (467 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaja ist 18 und verbringt mit ihrer jüngeren Schwester Emilie ein paar ausgelassene Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel Utøya. Zwischen den Schwestern kommt es zum Streit, und Kaja geht allein zum geplanten Barbecue. Dort diskutieren die Jugendlichen angeregt über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald. Ihre Gedanken rasen: Sie weiß weder, was um sie herum geschieht, noch, wer auf sie schießen sollte. Kein Versteck scheint sicher, und doch bleibt die Hoffnung auf Rettung. Kaja setzt alles daran, Emilie zu finden, während die Schüsse nicht verstummen wollen.
Entstehungsgeschichte
Erik Poppe inszenierte den Film, der 2018 erschien. Es handelt sich um ein Historiendrama nach wahrer Begebenheit. Vor der Kamera stehen Andrea Berntzen, Aleksander Holmen, Brede Fristad und Elli Rhiannon Müller Osborne.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Historie und Drama mit dem Hinweis auf eine wahre Begebenheit macht deutlich, dass Spannung hier kein Selbstzweck ist. Der Film wählt die Perspektive einer einzelnen Jugendlichen und bleibt bei ihr: Die Bedrohung wird nicht erklärt, sondern erlebt. Der Streit zwischen den Schwestern zu Beginn gibt der späteren Suche nach Emilie ihr Gewicht, denn Kaja hat noch etwas gutzumachen. Dass die Jugendlichen unmittelbar vor den Schüssen über Politik sprechen, verankert das Geschehen in einem konkreten Umfeld, ohne dass die Täterseite ausgeführt wird. So entsteht ein Kammerspiel unter freiem Himmel, in dem die Frage nach dem Warum hinter die unmittelbare Erfahrung zurücktritt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld. Die Stimmenzahl bewegt sich im dreistelligen Bereich, was den Durchschnitt noch anfällig für Ausschläge macht. Acht Jahre nach dem Erscheinen ist der Film damit weder vergessen noch breit bewertet. Als Historiendrama über reale Ereignisse steht er in einem Genre, das sich an der Nähe zum Geschehen messen lassen muss. Die Entscheidung, den Blick der Betroffenen einzunehmen, statt die Tat zu rekonstruieren, prägt seine Stellung darin.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrea Berntzen als Kaja
- Aleksander Holmen als Magnus
- Brede Fristad als Petter
- Elli Rhiannon Müller Osborne als Emilie
- Jenny Svennevig als Oda
- Ingeborg Enes als Kristine
- Sorosh Sadat als Issa
- Ada Eide als Caroline
- Mariann Gjerdsbakk als Silje
- Daniel Sang Tran als Even
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Verfügbarkeit
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