Until the Light Takes Us (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aaron Aites |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-31 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film blickt auf die Entstehung des norwegischen Black Metal in den Achtzigerjahren und seine schnelle Ausbreitung über die skandinavischen Länder hinaus. Er begleitet Protagonisten der Szene, die von den Anfängen erzählen, von der Musik selbst, aber auch von dem Ruf, der sich um die Bewegung gebildet hat: Vorwürfe von Satanismus und Nationalismus, verstärkt durch Kirchenbrände und Gewalt gegen andere Musiker. Statt diese Ereignisse aus der Distanz einer Sensationsgeschichte zu erzählen, lässt die Dokumentation die Beteiligten selbst zu Wort kommen und versucht zu zeigen, welche Ideen und Haltungen hinter der Musik stehen, jenseits der medialen Zuspitzung.
Entstehungsgeschichte
Aaron Aites führte bei dieser 2008 entstandenen Dokumentation Regie. Vor der Kamera stehen Varg Vikernes, Jan Axel „Hellhammer“ Blomberg, Øystein Aarseth und Per Ohlin – Namen, die mit der Geschichte des norwegischen Black Metal untrennbar verbunden sind. Der Film ist als Musikdokumentation angelegt und verzichtet auf eine Spielhandlung im klassischen Sinn.
Hinter den Kulissen
Dass die Dokumentation ausschließlich Musik und Genre als Einordnung trägt, deutet auf ihren Anspruch hin: keine Kriminalgeschichte, sondern eine Auseinandersetzung mit einer Subkultur aus ihrer eigenen Perspektive. Die Wahl, zentrale Figuren der Szene selbst sprechen zu lassen, statt außenstehende Kommentatoren zu bemühen, unterstreicht den Versuch, dem Klischeebild etwas entgegenzusetzen, das in Boulevardberichten über die Szene entstanden war. Die Gegenüberstellung von geschichtlicher Entwicklung und den oft missverstandenen Prinzipien der Bewegung legt nahe, dass der Film weniger auf Skandalisierung als auf Kontextualisierung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Musikfilme. Seit seiner Entstehung 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, in denen sich die Wahrnehmung der Szene weiter verändert haben mag, ohne dass sich daraus etwas über den Film selbst ableiten ließe. Innerhalb des schmalen Feldes von Dokumentationen über extreme Musikgenres bleibt er ein Beispiel dafür, wie eine Subkultur versucht, ihre eigene Geschichte selbst zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Varg Vikernes als Burzum
- Jan Axel "Hellhammer" Blomberg als Hellhammer
- Øystein Aarseth als Euronymous
- Per Ohlin als Dead
- Olve Eikemo als Abbath
- Harald Nævdal als Demonaz
- Gylve Nagell als Fenriz
- Bjarne Melgaard als Himself
- Bård Eithun als Faust
- Kristoffer Rygg als Garm
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Verfügbarkeit
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