Unterwegs mit Jacqueline (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mohamed Hamidi |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 5.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fatah lebt glücklich verheiratet mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Algerien. Sein größter Besitz ist die Kuh Jacqueline, und er hegt einen Traum: Mit ihr möchte er an einem Wettbewerb in Paris teilnehmen. Als tatsächlich eine Einladung eintrifft, macht er sich auf den Weg, der ihn von seiner Heimat über Marseille bis in die französische Hauptstadt führen soll.
Die Reise verläuft alles andere als reibungslos. In Marseille trifft Fatah auf seinen Schwager Hassan, der ihm eigentlich weiterhelfen soll. Doch Hassan ist über den unangekündigten Besuch wenig erfreut, denn er fürchtet um sein Geheimnis: Er hat mit einer Französin eine Familie gegründet. So zieht Fatah allein weiter, lernt den freundlichen Adligen Philippe kennen und bekommt bald Ärger mit seiner Frau Naïma, die daheim geblieben ist. Schuld daran sind Fotos, auf denen er in angetrunkenem Zustand andere küsst und die versehentlich in der Heimat landen.
Entstehungsgeschichte
Mohamed Hamidi führte bei diesem Film aus dem Jahr 2016 Regie. Im Englischen trägt er den Titel „One Man and his Cow“. Fatsah Bouyahmed, Lambert Wilson, Jamel Debbouze und Julia Piaton bilden die zentrale Besetzung. Eine Freigabe ohne Altersbeschränkung macht das Werk für die ganze Familie zugänglich.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Komödie, und die Geschichte zeigt, warum: Eine Reise mit einer Kuh quer durch Frankreich birgt reichlich Komik, während Familiengeheimnisse und Eheprobleme für die ernsteren Töne sorgen.
Die Anlage folgt dem klassischen Muster des Roadmovies. Jede Station bringt eine neue Begegnung und eine neue Verwicklung, vom abweisenden Schwager bis zum hilfsbereiten Adligen. Dabei treffen Welten aufeinander, ein algerisches Dorf und die französische Gesellschaft, und aus diesem Gegensatz entsteht der Reiz der Erzählung. Dass ein einfacher Mann mit seinem Tier einen so weiten Weg auf sich nimmt, verleiht der Geschichte einen warmherzigen, beinahe märchenhaften Grundton.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten schneidet der Film ordentlich ab, bei einer Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen. Das deutet auf ein wohlwollendes Publikum hin.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen lässt er sich als Beispiel für eine Komödie einordnen, die kulturelle Gegensätze mit leichter Hand verhandelt und dabei auf die Figuren statt auf Pointen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fatsah Bouyahmed als Fatah Ballabes
- Lambert Wilson als Philippe
- Jamel Debbouze als Hassan
- Julia Piaton als Young TV reporter
- Hajar Masdouki als Naïma, Fatah's wife
- Abdellah Chakiri als Mokhtar
- Amal El Atrache als Teacher
- Fehd Benchemsi als Samir
- Miloud Khetib als Hamé Hamed
- Christian Ameri als Lucien
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Verfügbarkeit
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