Unter den Sternen von Paris (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claus Drexel |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-04-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Christine lebt seit Jahren obdachlos unter einer Brücke in Paris, abgeschnitten von Familie und Freunden, zurückgezogen in ein Leben am Rand der Stadt. In einer kalten Nacht taucht plötzlich ein achtjähriger Junge in ihrem Lager auf: Suli, aus Eritrea, spricht kein Französisch und hat seine Mutter verloren. Aus der zufälligen Begegnung wird eine gemeinsame Suche: Christine und Suli ziehen durch die Straßen von Paris, um seine Mutter zu finden. Auf diesem Weg kommen sich die beiden näher, wachsen aneinander und finden in der Fremdheit des jeweils anderen etwas, das sie beide brauchen. Christine, die ihre Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft verloren glaubte, entdeckt sie durch Suli neu.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2021 unter der Regie von Claus Drexel und ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Catherine Frot als Christine und Mahamadou Yaffa als Suli zu sehen, ergänzt durch Dominique Frot und Jean-Henri Compère. Es handelt sich um ein Spielfilmdrama, das Komödie und ernstere Töne miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet darauf hin, dass die Geschichte trotz ihres ernsten Kerns – Obdachlosigkeit, Flucht, Trennung von der Familie – auch leichtere, warmherzige Momente zulässt. Die Konstellation einer alleinstehenden, isolierten Frau und eines sprachlosen, verlorenen Kindes legt eine klassische Wegstruktur nahe: zwei Figuren, die einander zunächst fremd sind, wachsen durch eine gemeinsame Aufgabe zusammen. Dass Suli kein Französisch spricht, verstärkt das Motiv der Verständigung jenseits von Worten, während die Suche nach seiner Mutter der Handlung eine klare Richtung gibt und zugleich Raum für Beobachtungen über das Leben am Rand der Gesellschaft schafft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile vier Jahre vergangen, der Titel reiht sich in eine Tradition von Dramen ein, die gesellschaftliche Randfiguren und ungleiche Begegnungen ins Zentrum stellen, ohne dabei auf komödiantische Elemente zu verzichten.
Bilder



Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Christine
- Mahamadou Yaffa als Suli
- Dominique Frot als La prostituée
- Jean-Henri Compère als Patrick
- Richna Louvet als Mama
- Raphaël Thiéry als Travailleur des quais
- Baptiste Amann als Jeune SDF
- Farida Rahouadj als Doctoresse
- Antonio Lubaki als Chinchin
- Barthélémy Bakouan als Jeune Burkinabé
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Verfügbarkeit
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