Underdog (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mundruczó Kornél |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 616.277 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (384 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein neues Gesetz bevorzugt reinrassige Hunde und belegt Mischlinge mit einer empfindlichen Abgabe. In kürzester Zeit füllen sich die Tierheime mit ausgesetzten Tieren. Die 13 Jahre alte Lili kämpft darum, ihren Hund Hagen zu behalten, doch ihr Vater setzt ihn auf der Straße aus.
Hagen und Lili suchen mit allen Mitteln nacheinander, bis Lili eines Tages aufgibt. Hagen muss sich allein durchschlagen und erfährt rasch, dass längst nicht jeder Mensch ein Freund der Hunde ist. Er schließt sich einem Rudel streunender Tiere an, wird eingefangen und landet im Zwinger. Dort nutzen die Hunde eine Gelegenheit zur Flucht und erheben sich gegen die Menschen. Ihre Rache ist gnadenlos, und die Einzige, die diesen Krieg zwischen Mensch und Hund beenden könnte, ist Lili.
Entstehungsgeschichte
Mundruczó Kornél inszenierte dieses Drama, das 2014 erschien und den englischen Titel „White God“ trägt. Zur Besetzung gehören Psotta Zsófia und Sándor Zsótér, außerdem Luke und Body. Die Freigabe ab 12 Jahren erlaubt auch einem jüngeren Publikum den Zugang zu einer Geschichte, deren Heldin selbst noch ein Teenager ist.
Hinter den Kulissen
Als Drama erzählt, trägt die Geschichte doch deutlich die Züge einer Fabel. Die Unterscheidung zwischen einer bevorzugten Art und ihren in Ungnade gefallenen Artgenossen lässt sich als Gleichnis auf gesellschaftliche Ausgrenzung lesen, ohne dass die Geschichte dies ausbuchstabieren müsste.
Erzählt wird aus zwei Richtungen: aus der Sicht eines Mädchens, das um sein Tier kämpft, und aus der eines Hundes, der von der Straße über den Zwinger bis zum Aufstand eine ganze Kette von Erfahrungen durchläuft. Die Geschichte beginnt als Trennung und Suche und wandelt sich zu einer Revolte. Diese Verschiebung vom Persönlichen ins Kollektive gibt dem Stoff seine Wucht und macht Lili am Ende zur möglichen Vermittlerin zwischen zwei Welten.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsnote von 6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt eine überwiegend wohlwollende Aufnahme. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen fällt der Film durch seine ungewöhnliche Perspektive auf: Er macht Tiere zu Handelnden einer Erhebung und nutzt das, um Fragen nach Macht, Verantwortung und Rache zu stellen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Zsófia Psotta als Lili
- Luke als Hagen
- Body als Hagen
- Sándor Zsótér als Dániel
- Szabolcs Thuróczy als Old man
- Lili Monori als Bev
- László Gálffi als Conductor
- Lili Horvát als Anya
- Károly Ascher als Péter
- Gergely Bánki als Dog-catcher #1
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Verfügbarkeit
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