Tutto quello che vuoi (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francesco Bruni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-11 |
| Einspielergebnis | 1.236.244 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (292 Stimmen) |
Worum es geht
Alessandro ist ein junger Mann ohne Richtung: Er verzockt seine Tage, gerät in Streitereien und verbringt so manche Nacht in einer Zelle. Als ihm kaum eine andere Wahl bleibt, nimmt er widerwillig einen Job als Begleiter für Giorgio an, einen alten Dichter, der an Alzheimer leidet. Bei ihren täglichen Spaziergängen entwickeln die beiden einen eigenen Umgangston, der zwischen Reibung und Zuneigung schwankt. Während Giorgios Erinnerung immer wieder abdriftet, erfährt Alessandro Stück für Stück von dem fast vergessenen Dichter und stößt schließlich auf ein Geheimnis aus dessen Vergangenheit. Zusammen mit Freunden beginnt er, dieser Spur nachzugehen – eine Suche, die sich zu einer Geschichtslektion und zugleich zu einer Erzählung über das eigene Erwachsenwerden entwickelt.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Film aus dem Jahr 2017 stammt von Regisseur Francesco Bruni und verbindet Komödie und Drama. Besetzt ist er mit Giuliano Montaldo, Andrea Carpenzano, Arturo Bruni und Vittorio Emanuele Propizio.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die zwei denkbar gegensätzliche Figuren zusammenbringt: einen ziellosen jungen Mann und einen alten Dichter, dessen Gedächtnis sich auflöst. Aus dieser Konstellation entsteht eine Erzählung, die zugleich leicht und ernst sein kann – der Witz im Schlagabtausch der beiden steht neben der Schwere von Krankheit und Erinnerungsverlust. Dass die Handlung als Coming-of-Age-Geschichte angelegt ist, verweist darauf, dass der eigentliche Wandel bei Alessandro stattfindet, während Giorgios Vergangenheit ihm als Spiegel und Anstoß dient. Die Suche nach einem Geheimnis aus dessen Leben gibt der Geschichte zusätzlich die Form einer kleinen Detektivgeschichte, eingebettet in den Alltag zweier ungleicher Männer.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein kleineres, aber recht wohlwollendes Publikum hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark ausgeweitet hätte, was für einen Titel spricht, der eher im Stillen wahrgenommen wurde. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie und Drama reiht er sich in eine Tradition von Generationsgeschichten ein, die auf leise Töne statt auf große Dramatik setzen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Giuliano Montaldo als Giorgio
- Andrea Carpenzano als Alessandro
- Arturo Bruni als Riccardo
- Vittorio Emanuele Propizio als Tommi
- Riccardo Vitiello als Leo
- Donatella Finocchiaro als Claudia
- Antonio Gerardi als Padre di Alessandro
- Raffaella Lebboroni als Laura
- Andrea Lehotska als Regina
- Carolina Pavone als Zoe
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Verfügbarkeit
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