Tusk (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Smith |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.882.074 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (1.721 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Podcast-Moderator Wallace Bryton fliegt nach Kanada, um eine Geschichte zu recherchieren. Er trifft dort auf einen älteren Mann namens Howard Howe.
Howe betäubt ihn. Als Wallace aufwacht, fehlt ihm ein Bein — und Howe erklärt ihm sein Vorhaben: Er will ihn in Folgeoperationen in ein Walross verwandeln. Wallace' Freunde Ally und Teddy und der Polizist Guy Lapointe versuchen, ihn zu finden.
Entstehungsgeschichte
Kevin Smith führte Regie, schrieb das Drehbuch und übernahm den Schnitt.
Die Idee geht auf eine Kleinanzeige zurück, die 2013 auf Gumtree kursierte: Gesucht wurde ein Untermieter, der bereit sei, sich als Walross zu verkleiden. Die Anzeige stellte sich später als Falschmeldung heraus.
Michael Parks spielt Howard Howe, Justin Long den Wallace Bryton, Johnny Depp den Guy Lapointe, Haley Joel Osment den Teddy Craft, Génesis Rodríguez die Ally Leon und Ralph Garman einen Detective.
Produziert wurde der Film von Sam Englebardt, David S. Greathouse, William D. Johnson und Shannon McIntosh. Die Kamera führte James Laxton, die Musik stammt von Christopher Drake.
Gedreht wurde in Kanada, in Manitoba. Der Film dauert 102 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Die Premiere lief beim Toronto International Film Festival, der Start folgte am 19. September 2014 über A24 Films.
Es ist der erste Teil einer geplanten „True North Trilogy", deren Filme sämtlich in Kanada spielen; der zweite Teil „Yoga Hosers" erschien 2016.
Hinter den Kulissen
Die Herkunft des Stoffs ist der interessanteste Befund. Eine Falschmeldung im Internet wurde zur Grundlage eines Spielfilms — und der Film behält von seiner Quelle die Logik des Absurden bei, führt sie aber ins Körperliche aus.
Genau daran entscheidet sich die Aufnahme. Wer die Anlage als Groteske liest, sieht eine Horrorkomödie; wer sie beim Wort nimmt, sieht eine Folge von Verstümmelungen. Der Film selbst legt sich nicht fest.
Dass Kevin Smith auch den Schnitt verantwortet, macht ihn zum alleinigen Urheber dieses Tonwechsels. Es gibt keine Instanz im Herstellungsprozess, die den Film in eine der beiden Richtungen gedrängt hätte.
Einordnung & Wirkung
Die Reaktionen fielen weit auseinander. William Bibbiani kritisierte den mangelnden Humor. Glenn Dunks nannte den Film den schlechtesten des Jahres 2014. Erik Lundegaard gab null von vier Sternen und nannte ihn den widerlichsten und sinnlosesten Film, den er je gesehen habe.
Kino.de führte ihn dagegen unter den besten Horrorkomödien.
Diese Spannweite ist kein Zufall, sondern Folge der Anlage. Ein Film, der eine Internet-Falschmeldung ernst nimmt und in Körperhorror überführt, hat kein mittleres Urteil zu erwarten — er wird als Einfall gefeiert oder als Zumutung verworfen.
Dass daraus eine Trilogie werden sollte, zeigt, wie ernst es dem Regisseur mit dieser Richtung war. Der zweite Teil erschien zwei Jahre später.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Parks als Howard Howe
- Justin Long als Wallace Bryton
- Genesis Rodriguez als Ally Leon
- Haley Joel Osment als Teddy Craft
- Johnny Depp als Guy Lapointe
- Harley Morenstein als Border Agent
- Ralph Garman als Detective
- Jennifer Schwalbach Smith als Gimli Slider Waitress
- Harley Quinn Smith als Girl Clerk #1
- Lily-Rose Depp als Girl Clerk #2
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Verfügbarkeit
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