Tropic Thunder (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Stiller |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 92.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 195.702.811 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (7.204 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Schauspieler drehen im Dschungel einen Vietnamfilm, der bereits nach fünf Tagen ein Vierteljahr im Rückstand liegt. Der Regisseur setzt sie auf Anraten des Vorlagenautors mitten im Gelände aus, mit versteckten Kameras, um endlich brauchbares Material zu bekommen.
Kurz darauf stirbt der Regisseur, ohne dass die Schauspieler es merken, und die Gruppe läuft in das Gebiet einer Drogenbande. Sie halten die Angriffe für Teil der Produktion. Der Film ist damit eine Satire nicht auf den Krieg, sondern auf die Leute, die ihn nachstellen.
Entstehungsgeschichte
Ben Stiller hatte die Idee bereits 1987, als er bei "Das Reich der Sonne" mitwirkte und beobachtete, wie sich Darsteller nach kurzen Militärausbildungen für Veteranen hielten.
Der Film zitiert offen "Apocalypse Now" und "Platoon". Robert Downey Jr. spielt einen australischen Methodendarsteller, der sich für eine Rolle die Haut dunkel färben lässt — der Film behandelt das durchgehend als Gegenstand seiner Kritik, unter anderem über die Figur des schwarzen Kollegen, der ihn ununterbrochen darauf anspricht. Stiller hat betont, dass die Schauspieler und ihre Selbstüberhöhung das Ziel sind.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde 2007 über dreizehn Wochen auf Kauaʻi — die bis dahin größte Produktion in der Geschichte der Insel. Tom Cruise trat in Fettanzug und Glatze als Studiochef auf; seine Beteiligung war bis zum Start geheim gehalten worden.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 196 Millionen Dollar ein, bei einem Budget zwischen 90 und 92 Millionen, und erhielt rund zweiundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen. Robert Downey Jr. wurde als bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert.
Für erheblichen Widerspruch sorgte ein anderer Strang: Im Film-im-Film spielt Stillers Figur einen geistig behinderten Mann, und der Dialog darüber verwendet wiederholt ein Schimpfwort für behinderte Menschen. Über zwanzig Behindertenverbände protestierten und riefen zum Boykott auf; DreamWorks nahm eine begleitende Werbeseite vom Netz. Stiller verteidigte die Szenen mit dem Hinweis, sie richteten sich gegen Schauspieler, die solche Rollen für Preise übernehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Stiller als Tugg Speedman
- Robert Downey Jr. als Kirk Lazarus
- Jack Black als Jeff Portnoy
- Jay Baruchel als Kevin Sandusky
- Brandon T. Jackson als Alpa Chino
- Brandon Soo Hoo als Tran
- Matthew McConaughey als Rick Peck
- Tom Cruise als Les Grossman
- Nick Nolte als Four Leaf Tayback
- Danny McBride als Cody
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Verfügbarkeit
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