Tremors - Im Land der Raketenwürmer (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Underwood |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-01-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 48.572.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (3.702 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Perfection ist ein winziger Ort, verloren in der Wüste von Nevada. Val und Earl, zwei unzertrennliche Freunde, begegnen dort Rhonda LeBeck, einer jungen Seismologin, die in der Gegend ein Praktikum absolviert. Ihre Messgeräte, sagt sie, hätten Ausschläge aufgezeichnet, für die es keine Erklärung gebe. Kurz darauf finden die beiden Männer den leblosen Körper des Schafzüchters Fred oben auf einem Strommast; die Tiere der Umgebung sind aufgerissen worden. Die Vorfälle häufen sich, mehrere Bewohner werden von unbekannten Kreaturen angegriffen, und vieles deutet darauf hin, dass diese etwas Größeres vorbereiten. Die Überlebenden fliehen in eine Nachbarstadt. Dort entdecken sie unter ihrem Wagen ein Stück eines riesigen Wurms.
Entstehungsgeschichte
Die Regie dieses 1990 herausgekommenen Films übernahm Ron Underwood; im Original läuft er schlicht unter dem Titel „Tremors“. Kevin Bacon und Fred Ward spielen das Freundespaar, Finn Carter die Seismologin, Michael Gross gehört ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab sechzehn Jahren, was zu den Angriffen und Todesfällen passt, an denen die Handlung entlangläuft.
Hinter den Kulissen
Komödie, Horror und Science-Fiction stehen hier nebeneinander, und die Anlage der Geschichte zeigt, wie das zusammengeht. Der Schrecken kommt von unten, also aus einer Richtung, gegen die die üblichen Reflexe nichts ausrichten. Zugleich sind die beiden Hauptfiguren Männer mit lockerem Umgangston, was Komik erlaubt, ohne die Bedrohung kleinzureden. Dass zuerst Messdaten auffallen, dann ein Fundort, dann ein Angriff, verschiebt den Einstieg vom Schock zur Beobachtung. Der abgelegene Schauplatz und die überschaubare Zahl der Bewohner begrenzen die Handlung räumlich und machen jeden Schritt ins Freie zum Risiko. Das phantastische Element bleibt dabei an Sichtbares gebunden: Was die Figuren über die Kreaturen erfahren, erfahren sie durch Funde.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend abgegebene Stimmen ergeben im Mittel 6,9 von 10 Punkten. Das ist ein klar positiver Wert bei einer Stimmenzahl, die für ein durchaus breites Publikum spricht, ohne den Bereich der ganz großen Titel zu erreichen. Seit dem Erscheinen sind rund sechsunddreißig Jahre vergangen; wer den Film heute sieht, sieht ihn mit entsprechendem Abstand. Innerhalb des Monsterfilms gehört er zu den Vertretern, die ihre Wirkung nicht aus Menge, sondern aus einem eng gefassten Schauplatz beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Bacon als Valentine McKee
- Fred Ward als Earl Bassett
- Finn Carter als Rhonda LeBeck
- Michael Gross als Burt Gummer
- Reba McEntire als Heather Gummer
- Victor Wong als Walter Chang
- Robert Jayne als Melvin Plug
- Ariana Richards als Mindy Sterngood
- Charlotte Stewart als Nancy Sterngood
- Tony Genaro als Miguel
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Verfügbarkeit
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