Traumfrauen (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anika Decker |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Leni Reimann hat ihr Leben durchgeplant, bis sie per Video-Chat mitansieht, wie eine fremde Frau in der Wohnung ihres Partners auftaucht. Von einem Moment auf den anderen ist ihre Ordnung dahin, und sie flüchtet ziellos zu ihrer Schwester Hannah, einer Juristin, die mit ihrer Mitbewohnerin Vivienne eine WG teilt. Vivienne hat eine eigenwillige Theorie zur Bewältigung von Liebeskummer: möglichst viele Männer, möglichst wenig Nachdenken. Parallel dazu steckt auch Lenis Mutter Margaux in einer Krise, denn ihr Mann hat sie nach dreißig gemeinsamen Ehejahren für eine Physiotherapeutin verlassen. Mutter und Tochter finden sich so gleichzeitig in einer Phase, in der alte Gewissheiten wegbrechen und beide gezwungen sind, ihre bisherigen Vorstellungen von einem richtigen Leben neu zu befragen.
Entstehungsgeschichte
"Traumfrauen" entstand 2015 unter der Regie von Anika Decker und ist als Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth, Palina Rojinski und Iris Berben zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft zwei parallele Krisen einer Mutter und einer Tochter, die zur selben Zeit aus eingespielten Beziehungen herausfallen. Diese Doppelstruktur erlaubt der Komödie, weibliche Selbstfindung über zwei Generationen hinweg zu spiegeln, statt sie an einer einzelnen Figur festzumachen. Mit vier weiblichen Hauptfiguren – Leni, Hannah, Vivienne und Margaux – liegt der Schwerpunkt klar auf unterschiedlichen weiblichen Lebensentwürfen, die im Kontrast zueinander stehen: die Ordnungsliebende, die Juristin, die Freigeistige und die frisch Getrennte. Die Komödie nutzt dabei den Bruch mit gewohnten Rollenbildern als komisches wie emotionales Motiv.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Traumfrauen" im mittleren Bereich der Zuschauerresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe deutscher Beziehungskomödien jener Zeit einordnet, die sich mit weiblichen Freundschafts- und Familienkonstellationen befassten. Die Bewertungszahl deutet auf ein Publikum hin, das den Film kennt, ohne dass er eine besonders breite Resonanz erfahren hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hannah Herzsprung als Leni Reimann
- Karoline Herfurth als Hannah Reimann
- Palina Rojinski als Vivienne
- Iris Berben als Margaux Reimann
- Elyas M'Barek als Joseph
- Frederick Lau als Peter Müller
- Doron Amit als Guy Cohen
- Friedrich von Thun als Carl Reimann
- Margarita Broich als Gundula
- Max von Thun als Constantin
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Verfügbarkeit
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