Trans-Amerika-Express (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arthur Hiller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Liebesfilm, Thriller, Action |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-12-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (376 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George Caldwell, ein schüchterner Manager aus der Buchbranche, steigt in einen Zug nach Chicago und freut sich auf eine ruhige, erholsame Reise. Unterwegs beginnt er eine Romanze mit Hilly Burns, der Sekretärin eines Kunstexperten. Die Idylle hält nicht lange: George beobachtet, wie der Experte aus dem fahrenden Zug gestoßen wird.
Alles deutet darauf hin, dass der Mann Beweise besaß, mit denen sich eine Fälscherbande hätte auffliegen lassen. An ihrer Spitze steht der verbindlich auftretende Verbrecher Roger Devereau. Als unbequemer Zeuge wird George nun selbst aus dem Zug befördert. Doch er gibt nicht auf und verfolgt den Zug mal im Auto, mal im Flugzeug. Dabei landet er zwischenzeitlich wegen eines Provinzsheriffs im Gefängnis, aus dem ihn der Gauner Grover Muldon herausholt, der ihn fortan begleitet.
Entstehungsgeschichte
Arthur Hiller führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1976, der im Original „Silver Streak“ heißt. Gene Wilder spielt George Caldwell, Jill Clayburgh die Sekretärin Hilly Burns. Richard Pryor ist als Grover Muldon zu sehen, Patrick McGoohan verkörpert den Bandenchef Roger Devereau. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres treffen hier aufeinander: Komödie, Krimi, Liebesfilm, Thriller und Action. Diese Breite ist kein Zufall, sondern spiegelt die Anlage der Geschichte wider. Ein arglos reisender Held gerät in ein Verbrechen, verliebt sich unterwegs und muss sich in Verfolgungsjagden behaupten, die ihn aus dem Zug hinaus und wieder hinterher führen.
Der Zug als Schauplatz sorgt für einen begrenzten Raum, in dem sich Verdacht und Gefahr verdichten, während die Jagd per Auto und Flugzeug das Geschehen immer wieder öffnet. Die Paarung eines schüchternen Geschäftsmanns mit einem Gauner legt zudem eine Buddy-Dynamik nahe, in der zwei gegensätzliche Temperamente aufeinanderprallen und gerade daraus ihren Witz beziehen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 liegt die Bewertung solide im oberen Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 50 Jahre vergangen, was den Film zu einem Werk macht, das heute mit deutlichem zeitlichem Abstand betrachtet wird.
In der Verbindung von Krimihandlung und Komik steht der Titel für eine Spielart des Unterhaltungskinos, die Spannung und Humor nicht gegeneinander ausspielt, sondern in einer Reisegeschichte bündelt. Der Zug als Bühne für Intrigen und Missverständnisse gibt dem Stoff dabei seinen eigenen Rhythmus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gene Wilder als George Caldwell
- Jill Clayburgh als Hildegard 'Hilly' Burns
- Richard Pryor als Grover Muldoon
- Patrick McGoohan als Roger Devereau
- Ned Beatty als Bob Sweet
- Clifton James als Sheriff Chauncey
- Ray Walston als Mr. Edgar Whiney
- Stefan Gierasch als Professor Schreiner & Johnson
- Len Birman als Chief
- Valerie Curtin als Plain Jane
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Verfügbarkeit
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