Tim und Struppi und der Haifischsee (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Raymond Leblanc |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Mystery, Familie, Animation |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (148 Stimmen) |
Worum es geht
Tim, der rasende Reporter, reist zusammen mit Struppi, Käpt’n Haddock sowie den Detektiven Schultze und Schulze nach Syldavien. Anlass ist die Einladung von Professor Bienlein, der eine dreidimensionale Kopiermaschine erfunden hat und sie seinen Freunden zeigen will. Schon die Anreise verläuft dramatisch: Über dem Gebirge gerät das Flugzeug in schwere Turbulenzen, und nur Tim bewahrt Ruhe genug, um eine Notlandung auf einem Felsgrat zu meistern. Kaum angekommen, werden die Kinder Niko und Nuschka aus der Villa des Professors von Froschmännern entführt. Tim erhält per Tonband die Forderung, die Kopiermaschine als Lösegeld auszuliefern – doch er will die Erfindung nicht einfach preisgeben und schmiedet stattdessen einen Plan, um den Kopf der Bande, den sogenannten „Großen Haifisch“, zu überlisten, dessen Hauptquartier am Grund eines Sees liegt.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 1972 unter der Regie von Raymond Leblanc. Die französischen Sprechrollen übernahmen Jacques Careuil, Claude Bertrand, Micheline Dax und Serge Nadaud. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Mystery und Familienunterhaltung im Animationsgewand zeigt, wie die Geschichte auf mehreren Ebenen funktioniert: Eine Entführung und ein rätselhafter Gegenspieler sorgen für Spannung, während die vertraute Figurenkonstellation um Tim, Struppi und Haddock den familiären Rahmen absteckt. Die Anlage der Handlung – Notlandung, Entführung, Erpressung, Gegenlist – folgt einem klassischen Muster aus schnell aufeinanderfolgenden Wendepunkten, das auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist, ohne auf ein durchgehendes Rätsel um die Identität des Antagonisten zu verzichten. Die Rolle der Kopiermaschine als begehrtes Objekt verbindet den Abenteuerplot mit einem leicht fantastischen Element, das dem Mystery-Anteil Gewicht gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Animationsabenteuer dieser Art an Resonanz erzielen. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1972 ist beträchtlich, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen erklären dürfte. Innerhalb der Abenteuer- und Mystery-Animation für ein familiäres Publikum steht der Titel als ein Beispiel für Geschichten, die auf eine feste Figurenkonstellation und ein zügiges Handlungstempo setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jacques Careuil als Tintin (voice)
- Claude Bertrand als Capitaine Haddock (voice)
- Micheline Dax als Bianca Castafiore (voice)
- Serge Nadaud als Rastapopoulos (voice)
- Guy Piérauld als Dupond (voice)
- Paul Rieger als Dupont (voice)
- Jacques Vinitzki als Niko (voice)
- Marie Vinitzki als Nouchka (voice)
- Henri Virlogeux als Le professeur Tournesol (voice)
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Verfügbarkeit
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