This Is Spinal Tap (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rob Reiner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-03-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.051.884 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.697 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die britische Heavy-Metal-Band Spinal Tap geht auf Tournee. Ein Filmteam begleitet sie.
Die Band hat eine lange Vorgeschichte — in den sechziger Jahren spielte sie noch Skiffle und Beat. Jetzt steht die Tournee zum Album „Smell the Glove" an, dessen Covergestaltung zensiert wird. Dazu kommen Spannungen, als die Freundin des Sängers Einfluss zu nehmen beginnt. Und dann ist da die Sache mit den Schlagzeugern, die der Band regelmäßig abhandenkommen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Rob Reiner; es war sein Debüt. Am Drehbuch schrieben Christopher Guest, Michael McKean, Harry Shearer und Reiner selbst — dieselben vier verantworten auch die Musik.
Michael McKean spielt David St. Hubbins, Christopher Guest den Nigel Tufnel, Harry Shearer den Derek Smalls, Tony Hendra den Manager Ian Faith, Rob Reiner den Filmemacher Marty DiBergi, Fran Drescher die Bobbi Flekman und Patrick Macnee den Sir Denis Eton-Hogg. Kurzauftritte haben Billy Crystal, Anjelica Huston, Paul Shaffer und Dana Carvey.
Produziert wurde der Film von Karen Murphy. Die Kamera führte Peter Smokler, den Schnitt besorgten Kent Beyda und Kim Secrist.
Die Band entstand bereits 1978 für eine Comedy-Sendung. Ein großer Teil des Films hatte kein ausformuliertes Drehbuch; die Darsteller improvisierten weitgehend, und Reiner setzte aus dem Rohmaterial die Endfassung zusammen. Die DVD-Ausgabe enthielt eine zusätzliche Stunde Material.
Der Film dauert 82 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Herstellungsweise ist der Witz und die Methode zugleich. Ohne festes Drehbuch entstanden Szenen aus Improvisation; was zusammenhält, ist die Form der Dokumentation, die der Film vorgibt zu sein.
Rob Reiner spielt den Filmemacher, der die Band begleitet — der Regisseur ist damit als Figur im Film anwesend und stellt die Fragen, deren Antworten den Witz tragen.
Das Verhältnis von Drehmaterial zu Endfassung erklärt die Machart. Eine zusätzliche Stunde auf der DVD gegenüber 82 Minuten im Kino bedeutet: Der Film wurde nicht geschrieben, sondern ausgewählt.
Ein einzelner Gag hatte dabei besondere Nachwirkung — der Verstärker, dessen Lautstärkeregler bis 11 geht. Die IMDb bewertet diesen Film als einzigen auf einer Skala von 11 statt 10 Punkten.
Einordnung & Wirkung
Roger Ebert nannte ihn einen der lustigsten Filme, die je gemacht wurden. Das Lexikon des internationalen Films lobte ihn als intelligente und witzige Auseinandersetzung mit dem Showgeschäft und als differenzierten satirischen Kommentar zum Verhältnis von Schein und Sein.
2002 wurde der Film ins National Film Registry aufgenommen. Zum Kultfilm wurde er erst nach der DVD-Veröffentlichung.
Die Figur Bobbi Flekman trat 1997 in einer Folge von „Die Nanny" auf — ein Hinweis darauf, wie weit die erfundene Welt dieses Films über ihn hinausreichte.
2025 erschien eine Fortsetzung: „Spinal Tap II: The End Continues". Vier Jahrzehnte zwischen zwei Teilen sind selbst für Kultfilme ein ungewöhnlicher Abstand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Guest als Nigel Tufnel
- Michael McKean als David St. Hubbins
- Harry Shearer als Derek Smalls
- Rob Reiner als Marty DiBergi
- June Chadwick als Jeanine Pettibone
- Tony Hendra als Ian Faith
- Bruno Kirby als Tommy Pischedda
- Ed Begley Jr. als John 'Stumpy' Pepys
- Paul Benedict als Tucker 'Smitty' Brown
- Zane Buzby als Rolling Stone Reporter
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Verfügbarkeit
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