The Wizard of Gore (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Herschell Gordon Lewis |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-10-23 |
| Budget | 60.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Bühnenmagier lädt Zuschauer zu sich auf die Bühne, um sie scheinbar mit Schwertern, Bohrern oder ähnlichem Gerät zu durchbohren. Die Betroffenen verlassen die Vorstellung unversehrt, werden aber später tot aufgefunden, mit Verletzungen, die exakt zu den Tricks der Show passen. Die Polizei tappt im Dunkeln, kann dem Magier nichts nachweisen. Ein Mann, der selbst mit einem der Todesfälle in Verbindung steht, beginnt eigene Nachforschungen, um dem Zusammenhang zwischen Illusion und tatsächlichem Tod auf den Grund zu gehen.
Entstehungsgeschichte
"The Wizard of Gore" entstand 1970 unter der Regie von Herschell Gordon Lewis. In den Hauptrollen sind Ray Sager, Judy Cler, Wayne Ratay und Phil Laurenson zu sehen. Der Film ist als Horrorfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee koppelt zwei Ebenen aneinander, die im Horrorgenre selten so direkt verknüpft werden: die Bühnenillusion und die reale körperliche Zerstörung. Dass die Opfer die Show scheinbar unbeschadet verlassen und erst später sterben, verschiebt die Spannung von der Show selbst auf die Frage, wie Schein und Wirklichkeit zusammenhängen. Die Ermittlung durch eine private, persönlich betroffene Figur statt durch die Polizei setzt den Fokus zusätzlich auf individuelle Besessenheit statt auf institutionelle Aufklärung. Die schlanke Besetzung aus vier genannten Personen deutet auf eine auf wenige zentrale Figuren konzentrierte Handlung hin, in der die Bühnenauftritte selbst einen großen Teil der Laufzeit einnehmen dürften.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was aus dieser Ecke des Horrorkinos bekannt ist. Die Zahl der Stimmen bleibt begrenzt, was auf ein Publikum hindeutet, das sich vor allem aus einem genrespezifischen Interesse zusammensetzt, nicht aus breiter Wahrnehmung. Seit der Entstehung 1970 sind mehr als fünf Dekaden vergangen, der Film steht damit in einer frühen Phase des expliziteren Horrorkinos jener Zeit, in der Körperlichkeit und Inszenierung von Gewalt zunehmend in den Vordergrund traten. Innerhalb des Horrorgenres lässt sich der Titel als ein Beispiel für die Verbindung von Jahrmarkts- und Bühnenästhetik mit klassischen Elementen der Verfolgungs- und Aufklärungsgeschichte lesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Sager als Montag the Magnificent
- Judy Cler als Sherry Carson
- Wayne Ratay als Jack
- Phil Laurenson als Greg
- Jim Rau als Steve
- Don Alexander als Det. Kramer
- John Elliot als Det. Harlan
- Karin Alexana als Stage Girl #1 - Chainsaw Victim
- Corinne Kirkin als Stage Girl #2 - Headpike Victim
- Monica Blackwell als Stage Girl #3 - Punchpress Victim
Weitere Filme von Herschell Gordon Lewis
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.