Herschell Gordon Lewis
Werdegang
Herschell Gordon Lewis wurde am 15. Juni 1926 geboren und war als Filmemacher und Werbefachmann in den USA tätig. Er gilt als der erste Filmemacher, der explizite Gewaltszenen um ihres Schauwertes willen in seine Filme einbaute, und wird deshalb als Begründer des Splatter- und Gore-Genres betrachtet. Häufig wird ihm der Beiname „Godfather of Gore" zugeschrieben.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de finden sich zwei Titel, bei denen Herschell Gordon Lewis als Regisseur verzeichnet ist: „Two Thousand Maniacs!" aus dem Jahr 1964 und „The Wizard of Gore" aus dem Jahr 1970. Beide Werke sind dem Horror-Genre zugeordnet, was zu seiner beschriebenen Rolle als Begründer des Gore-Films passt. Es handelt sich in beiden Fällen um Kinofilme, keine Serien. Die Titel liegen sechs Jahre auseinander, was auf eine begrenzte, aber in dieser Zeitspanne durchgängige Schaffensphase in diesem Genre hindeutet, zumindest gemessen an dem, was hier vorliegt.
Einordnung
Der älteste bei uns gelistete Titel, „Two Thousand Maniacs!", entstand 38 Jahre nach der Geburt von Lewis, der jüngste, „The Wizard of Gore", 44 Jahre danach. Beide Filme bewegen sich in unserer Bewertung auf ähnlichem Niveau: 5,4 von 10 für „The Wizard of Gore" und 5,5 von 10 für „Two Thousand Maniacs!", im Schnitt also 5,5 von 10. Die Bewertungen liegen damit im mittleren Bereich und weisen keine großen Unterschiede zwischen den beiden Werken auf.