The Song of Names (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Girard |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.138.962 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gilbert nimmt vor vielen Jahren den jüdischen Jungen Dovidl aus Polen in seinem Haus auf, um dessen außergewöhnliche musikalische Begabung zu fördern. Der Sohn der Familie, Martin, wächst mit ihm auf wie mit einem Bruder, kann den Verlust des Gefährten aber nie ganz verarbeiten. 35 Jahre später führt eine vage Spur ihn nach Polen und New York, um Dovidl endlich wiederzufinden. Während dieser Suche kehren Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit während des Krieges zurück, an einen rebellischen, von Einsamkeit umgebenen Jungen, dessen Talent Gilbert einst überzeugte, ihn aufzunehmen. Die Erzählung bewegt sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen der Suche eines Erwachsenen und dem Bild des Kindes, das er nicht loslassen kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2019 unter der Regie von François Girard. In den Hauptrollen sind Tim Roth und Clive Owen zu sehen, an ihrer Seite Catherine McCormack und Suzy Eddie Izzard. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Musik verweist auf einen Stoff, in dem musikalisches Talent nicht bloß Kulisse ist, sondern Motor der Handlung: Die Bindung zwischen den beiden Figuren entsteht über das Fördern und Beobachten einer Ausnahmebegabung. Dass die Geschichte über zwei Zeitebenen erzählt wird – die Kindheit im Krieg und die Suche Jahrzehnte später – erlaubt es, Verlust und Erinnerung nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als andauernden Zustand zu zeigen. Die Besetzung mit vier erfahrenen Darstellern in den zentralen Rollen deutet auf ein Kammerspiel-artiges Beziehungsdrama hin, das stark auf die Figurenzeichnung setzt statt auf äußere Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren bis oberen Bereich für Dramen dieser Art, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinen 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was die Einschätzung weiterhin auf eine begrenzte, aber konstante Zuschauerbasis stützt. Innerhalb des Genres reiht sich der Titel in jene Musikdramen ein, die historische Ereignisse mit persönlichen Beziehungen verknüpfen, statt sie rein dokumentarisch zu behandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tim Roth als Martin Simmonds
- Clive Owen als Dovidl Rapoport
- Catherine McCormack als Helen Simmonds
- Suzy Eddie Izzard als Radio Presenter
- Saul Rubinek als Feinman
- Jonah Hauer-King als Dovidl 17-23
- Gerran Howell als Martin 17-21
- Luke Doyle als Dovidl 9-13
- Misha Handley als Martin 9-13
- Stanley Townsend als Gilbert
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Verfügbarkeit
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