The Sex of Angels (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Villaverde |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-04 |
| Budget | 500 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Carla und Bruno sind ein junges Paar an der Universität, klug, offen und überzeugt, in Liebesdingen bereits alles verstanden zu haben. Diese Gewissheit gerät ins Wanken, als Rai in ihr Leben tritt, ein Mann, der sich keiner festen Richtung zuordnen lässt und Konventionen offen infrage stellt. Er lebt eine Vorstellung von sexueller Freiheit, die für Carla und Bruno bis dahin undenkbar war. Zwischen Streetdance und Funk-Rhythmen entwickelt sich zu dritt eine Beziehung, die alle drei über die gewohnten Grenzen hinausführt und sie zwingt, sich selbst neu zu befragen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Xavier Villaverde. In den Hauptrollen sind Àstrid Bergès-Frisbey, Llorenç González und Álvaro Cervantes zu sehen, ergänzt durch Ricard Farré. Es handelt sich um einen Liebesfilm mit dramatischen Zügen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama zeigt sich schon in der Konstellation: Statt eines klassischen Paarkonflikts steht eine Dreieckssituation im Zentrum, die bewusst mit Tabus spielt und die Frage nach Offenheit und Eifersucht neu stellt. Dass die Geschichte junge, urbane Figuren zeigt, die sich selbst als tolerant begreifen, schafft eine Ausgangslage, an der ihre Überzeugungen erst wirklich geprüft werden. Die Erwähnung von Streetdance und Funk als wiederkehrendes Element deutet darauf hin, dass Körperlichkeit und Bewegung nicht nur Kulisse, sondern Teil der Erzählweise sind, mit der die drei Figuren sich einander annähern. Die Besetzung mit vier vergleichsweise jungen Darstellern unterstreicht den Fokus auf eine Generation, die eigene Regeln für Nähe und Begehren aushandelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 6,3 aus einer noch überschaubaren Zahl an Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mehr als zwölf Jahre vergangen, was den Titel in eine Phase spanischer Liebesdramen einordnet, die sich mit offenen Beziehungsformen und sexueller Selbstfindung auseinandersetzten. Innerhalb des Genres steht er damit für Erzählungen, die klassische Paardynamiken bewusst aufbrechen, ohne dass sich aus der schmalen Stimmenzahl eine gesicherte Einschätzung seiner Wirkung ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Àstrid Bergès-Frisbey als Carla
- Llorenç González als Bruno
- Álvaro Cervantes als Rai
- Ricard Farré als Óscar
- Lluïsa Castell als Nuria
- Sonia Méndez als Marta
- Marc García Coté als Adrián
- David Verdaguer
- Julieta Marocco als Maria
- Marc Pociello als Dani
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Verfügbarkeit
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