The Machine Girl (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Noboru Iguchi |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Komödie, Krimi, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-01-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ami versucht, nach dem Tod der Eltern für ihren jüngeren Bruder Yu die Rolle der Erziehungsberechtigten zu übernehmen. Als Yu in Konflikt mit Sho gerät, dem Sohn eines örtlichen Yakuzabosses, bemerkt Ami die Gefahr zu spät. Ihr Versuch, sich am Clan zu rächen, endet in Gefangenschaft und Folter, bei der sie einen Arm verliert. Die Flucht führt sie zu Miki und Suguru, einem Mechanikerpaar, das ebenfalls einen Sohn durch Shos Gefolge verloren hat. Gemeinsam ersetzen sie Amis fehlenden Arm durch eine improvisierte Maschinenkonstruktion, mit der sie einen Rachefeldzug gegen die Yakuza beginnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2008 und wurde von Noboru Iguchi inszeniert. Die Besetzung umfasst 八代みなせ, 亜紗美, 石川ゆうや und 島津健太郎. Freigegeben ist der Titel erst ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Abenteuer, Komödie, Krimi, Horror und Thriller zeigt, dass hier kein einheitlicher Ton angestrebt wird, sondern ein bewusstes Nebeneinander von Gewaltdarstellung und übersteigerten, absurden Elementen. Die Prothesenkonstruktion als zentrales Handlungsmotiv verweist auf einen Umgang mit Körperlichkeit, der zwischen Verstümmelung und technischer Aufrüstung pendelt – ein Bild, das die Rachegeschichte von einer ernsten Familientragödie in eine überzeichnete Genre-Übung verwandelt. Dass sowohl Ami als auch Miki durch den Verlust eines Familienmitglieds motiviert sind, gibt der Handlung zusätzlich eine gespiegelte Struktur zweier verbundener Racheerzählungen. Die Altersfreigabe ab 18 deutet auf eine explizite Darstellung von Gewalt hin, die zur Genremischung passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, was für ein so explizit auf Übertreibung angelegtes Genrewerk nicht unüblich ist. Seit dem Erscheinen 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, in denen sich die Bewertungslage offenbar nicht auf eine breitere Zustimmung hin verschoben hat. Innerhalb der Schnittmenge von Horror, Action und Komödie bleibt der Film ein Beispiel für eine Erzählweise, die familiäre Verlusterfahrungen als Ausgangspunkt für exzessive, technisch überhöhte Gewaltdarstellungen nutzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Minase Yashiro als Ami Hyuga
- Asami als Miki Sugihara
- Yuya Ishikawa als Suguru Sugihara
- Kentarō Shimazu als Ryûji Kimura
- Honoka als Violet Kimura
- Noriko Kohara als Yoshie
- Ryosuke Kawamura als Yu Hyuga
- Nobuhiro Nishihara als Sho Kimura
- Nahana als Masako Fujii
- Kentaro Kishi als Yôsuke Fujii
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Verfügbarkeit
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