The Lego Movie (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phil Lord |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 470.759.687 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (8.720 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Emmet ist Bauarbeiter und hält sich in allem an die Anleitung. Er hört dieselben Lieder wie alle, trinkt denselben überteuerten Kaffee und wird von seinen Kollegen kaum wahrgenommen — der Film macht deutlich, dass niemand ihn beschreiben könnte.
Als er auf ein Bauteil fällt, das an ihm kleben bleibt, gilt er als der Auserwählte, der Lord Business daran hindern soll, die Welt mit Kleber endgültig festzusetzen. Der letzte Akt bricht die Ebene auf: Alles Gezeigte ist das Spiel eines Jungen im Keller seines Vaters, und der Streit über Bauanleitungen ist ein Streit zwischen den beiden.
Entstehungsgeschichte
Phil Lord und Christopher Miller übernahmen das Projekt 2010. Produzent Dan Lin musste zunächst die Lego Group überzeugen, die kein Interesse hatte — das Unternehmen war erfolgreich und sah keinen Bedarf für einen Film.
Beide Regisseure haben beschrieben, dass die Aufgabe darin bestand, aus einem Werbefilm etwas anderes zu machen. Die Lösung war, den Kern der Marke gegen sie selbst zu wenden: Ein Film über Bausteine, der davon handelt, dass Anleitungen dem Bauen im Weg stehen.
Hinter den Kulissen
Die Animation entstand beim australischen Studio Animal Logic. Obwohl vollständig am Rechner erzeugt, ahmt sie durchgehend Stop-Motion nach — ruckende Bewegungen, sichtbare Fingerabdrücke, Kratzer auf den Steinen.
Strenger noch ist die Selbstbeschränkung auf reale Bauteile: Alles im Bild, einschließlich Wasser, Feuer, Rauch und Explosionen, besteht aus Steinen, die es tatsächlich gibt und die sich physikalisch so verbinden lassen. Die Kameraführung ahmt zusätzlich echte Objektive und Handkameras nach, samt Unschärfen und Verwacklern.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 471 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 60 bis 65 Millionen, und erhielt rund sechsundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Für Aufsehen sorgte die Oscar-Verleihung: Der Film war für den besten Filmsong nominiert, nicht aber als bester Animationsfilm — eine Auslassung, die breit als Fehlurteil kommentiert wurde und die der Moderator Neil Patrick Harris in der Sendung selbst aufgriff. "Everything Is Awesome" wurde bei der Verleihung aufgeführt und ist als Lied genau das, was der Film beschreibt: ein Ohrwurm über Gleichförmigkeit, den niemand mehr loswird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pratt als Emmet Brickowski (voice)
- Elizabeth Banks als Wyldstyle / Lucy (voice)
- Will Ferrell als Lord Business / President Business / The Man Upstairs
- Morgan Freeman als Vitruvius (voice)
- Will Arnett als Batman / Bruce Wayne (voice)
- Liam Neeson als Bad Cop / Good Cop / Pa Cop (voice)
- Alison Brie als Unikitty (voice)
- Nick Offerman als Metal Beard (voice)
- Charlie Day als Benny (voice)
- Jadon Sand als Finn
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Verfügbarkeit
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