The King of Staten Island (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Judd Apatow |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.171 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Scott war sieben Jahre alt, als sein Vater bei einem Feuerwehreinsatz ums Leben kam. Inzwischen ist er Mitte zwanzig und hat wenig vorzuweisen. Der Traum von einer Laufbahn als Tätowierer liegt in weiter Ferne, während die ehrgeizige jüngere Schwester aufs College geht und er selbst noch immer bei seiner überarbeiteten Mutter wohnt.
Sein Alltag besteht aus nicht immer legalen Substanzen, aus dem Abhängen mit ebenso verpeilten Freunden und aus gelegentlichen Verabredungen mit seiner Kindheitsfreundin Kelsey. Als seine Mutter dann anfängt, sich mit einem großmäuligen Feuerwehrmann zu treffen, setzt das eine Kette von Ereignissen in Gang, die Scott zwingt, sich seiner Vergangenheit zu stellen und sein Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie des 2020 erschienenen Films zeichnet Judd Apatow verantwortlich. Getragen wird er von Pete Davidson, Marisa Tomei, Bill Burr und Bel Powley – eine Besetzung, deren Aufteilung auf Sohn, Mutter, neuen Partner und Freundin die Konstellation vollständig abbildet. Die Freigabe ab 12 Jahren liegt niedriger, als der Drogenkonsum im Alltag der Hauptfigur zunächst vermuten ließe.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier nicht abwechselnd, sondern gleichzeitig am Werk, und die Genrekombination beschreibt genau das Verfahren: Ein Verlust aus der Kindheit wird nicht als Trauergeschichte erzählt, sondern über die Lebensform, die daraus geworden ist. Der Stillstand der Hauptfigur ist komisch, solange man ihn von außen betrachtet, und traurig, sobald man ihn als Folge liest. Bemerkenswert ist der Auslöser: Nicht Scott verändert etwas, sondern seine Mutter, indem sie sich ausgerechnet einem Mann zuwendet, der denselben Beruf ausübt wie der Verstorbene. Damit kehrt die Vergangenheit nicht als Erinnerung zurück, sondern als Person am Küchentisch.
Einordnung & Wirkung
Die 7,0 von 10 aus über tausend Stimmen liegen im oberen Bereich dessen, was gemischte Stoffe dieser Art erreichen, und deuten auf ein zustimmendes Publikum. Die Stimmenzahl ist überschaubar und trägt eine Tendenz. Sechs Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch jung; innerhalb des Fachs steht er für die Komödie, die ihre Figuren nicht vorführt, sondern begleitet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pete Davidson als Scott Carlin
- Marisa Tomei als Margie Carlin
- Bill Burr als Ray Bishop
- Bel Powley als Kelsey
- Maude Apatow als Claire Carlin
- Steve Buscemi als Papa
- Pamela Adlon als Gina
- Action Bronson als Shot or Stabbed Victim
- Kevin Corrigan als Joe
- Ricky Velez als Oscar
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Verfügbarkeit
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