The Key - Der Schlüssel (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tinto Brass |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-10-19 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (456 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Venedig im Jahr 1940. Nino spürt, dass er seiner deutlich jüngeren Frau Teresa nicht mehr gerecht werden kann. Sein Alter und eine sehr schwere Krankheit stehen dem im Weg, und er glaubt, ihre Wünsche nicht mehr erfüllen zu können.
Also greift er zu einem ungewöhnlichen Mittel. In sein Tagebuch schreibt er, er hoffe insgeheim, dass der Verlobte ihrer Tochter Lisa seine Frau glücklich machen könnte. Den Schlüssel zu der Schublade, in der das Tagebuch liegt, platziert Nino so, dass Teresa ihn zufällig finden muss. Der Plan scheint aufzugehen, denn es beginnt eine Zeit voller erotischer Spiele. Wohin dieses Arrangement führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Tinto Brass drehte als Regisseur diesen Film, der 1983 in die Welt kam und im Englischen „The Key“ heißt. Stefania Sandrelli, Frank Finlay, Franco Branciaroli und Barbara Cupisti sind in der Besetzung genannt. Mit einer Freigabe ab 18 Jahren ist er ausdrücklich Erwachsenen vorbehalten.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm lautet die Genrezuordnung. Das beschreibt einen Stoff, der Begehren nicht als leichtes Spiel, sondern als Konflikt zwischen Körper, Alter und Ehe verhandelt. Die hohe Altersfreigabe lässt darauf schließen, dass die erotische Dimension offen gezeigt wird.
Erzählerisch ist das Tagebuch das zentrale Motiv. Es ist Beichte und Köder zugleich, geschrieben für eine Leserin, die angeblich nichts davon wissen soll. Der Schlüssel, der dem Film seinen Titel gibt, wird so zum Werkzeug einer indirekten Kommunikation zwischen zwei Eheleuten, die nicht offen miteinander sprechen. Die Verortung in Venedig im Jahr 1940 setzt die private Geschichte in einen klar umrissenen Zeitrahmen. Mit dem Verlobten der Tochter kommt eine dritte Person ins Spiel, die das familiäre Gefüge zusätzlich belastet.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10, verteilt auf einige hundert Stimmen. Das ergibt ein ausgeglichenes, eher unentschiedenes Bild.
Heute, 43 Jahre nach dem Erscheinen, lässt sich der Film als Beispiel eines Erotikdramas lesen, das seine Spannung weniger aus Handlung als aus Heimlichkeit und Manipulation bezieht. Das mittlere Urteil passt zu einem Stoff, der bewusst provoziert und damit geteilte Reaktionen erwarten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stefania Sandrelli als Teresa Rolfe
- Frank Finlay als Nino Rolfe
- Franco Branciaroli als Laszlo Apony
- Barbara Cupisti als Lisa Rolfe
- Armando Marra
- Maria Grazia Bon als Giulietta
- Gino Cavalieri als Don Rusetto
- Piero Bortoluzzi als Memo Longobardi
- Irma Veithen als The Nurse
- Eolo Capritti
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Verfügbarkeit
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