The Girl with All the Gifts (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Colm McCarthy |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.005.600 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (2.227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer nicht weit entfernten Zukunft haben Pilze dafür gesorgt, dass fast alle Menschen zu zombieartigen Wesen mit großem Verlangen nach Fleisch geworden sind. „Hungries“ werden diese Kreaturen genannt, und die einzige Aussicht auf Heilung liegt bei einigen Kindern: Ihre Mütter wurden während der Schwangerschaft infiziert, der Nachwuchs wirkt dagegen vergleichsweise normal. In einer Militärbasis führt Dr. Caldwell Experimente an diesen Kindern durch, während Sergeant Parks sie im täglichen Schulunterricht beaufsichtigt. Ein Kind fällt aus dem Rahmen: Melanie ist intelligenter als ihre Altersgenossen, will ständig lernen und hat viele Einfälle. Als die Hungries die Basis überrennen, entkommt sie zusammen mit Dr. Caldwell, Sergeant Parks und ihrer Lieblingslehrerin Miss Helen Justineau. Draußen warten Chaos und Zerstörung.
Entstehungsgeschichte
Colm McCarthy inszenierte den 2016 erschienenen Film. Sennia Nanua steht als Melanie im Mittelpunkt, neben ihr spielen Gemma Arterton, Paddy Considine und Glenn Close. Sehen darf ihn, wer mindestens 16 Jahre alt ist.
Hinter den Kulissen
Action, Horror und Science Fiction greifen ineinander, doch die entscheidende Verschiebung liegt in der Figurenanlage. Die Bedrohung ist zugleich die Hoffnung, und beides steckt in denselben Kindern. Damit verliert der Stoff die klare Trennung zwischen Menschen und Ungeheuern, von der das Genre sonst lebt. Dass ein Kind die Hauptfigur ist, das gleichzeitig Schülerin und Versuchsobjekt ist, macht die Erwachsenen zu einer zweideutigen Gruppe: Fürsorge, Aufsicht und Forschung liegen bei ihnen dicht beieinander. Die Ursache der Katastrophe – Pilze statt eines Erregers, den man bekämpfen könnte – verankert die Erzählung zudem in einem biologischen Vorgang, der nicht als Angriff, sondern als Ausbreitung gedacht ist.
Einordnung & Wirkung
Bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen erreicht der Film 6,6 von 10, einen Wert im oberen Mittelfeld. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht er für eine Richtung im Endzeithorror, die die Frage nach dem Überleben der Menschheit umformuliert: Nicht ob jemand durchkommt, sondern wer als Nachfolger gilt, ist das offene Problem.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sennia Nanua als Melanie
- Gemma Arterton als Helen Justineau
- Paddy Considine als Sgt. Eddie Parks
- Glenn Close als Dr. Caroline Caldwell
- Fisayo Akinade als Kieran Gallagher
- Anamaria Marinca als Dr. Selkirk
- Anthony Welsh als Dillon
- Joe Lomas als Joe
- Dominique Tipper als Devani
- Eli Lane als Kenny
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Verfügbarkeit
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