The Girl in the Book (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marya Cohn |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.245 $ |
| Einspielergebnis | 81.379 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (162 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice Harvey ist 28 und arbeitet als Redaktionsassistentin bei einem Buchverlag, nachdem sie selbst einmal als junges Schreibtalent galt. Ihre Eltern stammen ebenfalls aus der Branche. Als ausgerechnet der Relaunch von Milan Danekers gefeiertem Buch „Waking Eyes“ auf ihrem Schreibtisch landet, bricht eine verschüttete Geschichte wieder auf: Alice wurde als Kind von Milan missbraucht, und er verarbeitete ihr Leben später zu seinem literarischen Erfolg. Als sie damals ihren Eltern davon erzählte, wurde sie nicht ernst genommen, ihre Worte als Einbildung abgetan. Der erneute Kontakt mit dem Buch stellt für Alice eine Belastung dar, die ihre Gegenwart durchdringt. Zugleich lernt sie auf einer Party Emmet kennen, eine Begegnung, die ihr hilft, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen und sich mit Milan auseinanderzusetzen. Parallel dazu findet sie langsam zurück zum Schreiben.
Entstehungsgeschichte
„The Girl in the Book“ entstand 2015 unter der Regie von Marya Cohn. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Emily VanCamp als Alice und Michael Nyqvist als Milan Daneker zu sehen, an ihrer Seite Ana Mulvoy-Ten und Talia Balsam.
Hinter den Kulissen
Die Erzählung verknüpft zwei Zeitebenen – die Kindheit von Alice und ihre Gegenwart im Verlagswesen – und macht damit sichtbar, wie ein traumatisches Erlebnis literarisch verarbeitet und öffentlich gefeiert werden kann, ohne dass die eigentliche Betroffene gehört wird. Dass Alice selbst schreibt und in der Buchbranche arbeitet, verschärft die Nähe zwischen persönlicher Verletzung und beruflichem Umfeld: Sie muss sich mit dem Werk auseinandersetzen, das aus ihrem Leidensweg entstanden ist, während sie beruflich daran mitwirkt. Die Liebesgeschichte mit Emmet dient dabei nicht als bloßes Nebenthema, sondern als Gegengewicht, das den Prozess der Aufarbeitung begleitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Dramen dieser Art an Publikumszuspruch erhalten. Zehn Jahre nach seiner Entstehung ist er als leiser, figurenzentrierter Beitrag zum Thema Missbrauch und dessen literarischer Verarbeitung zu lesen, ohne dass reißerische Elemente im Vordergrund stehen. Die Kombination aus Verlagsmilieu, persönlicher Geschichte und einer aufkeimenden Beziehung setzt ihn von reinen Aufarbeitungsdramen ab.
Bilder






Besetzung & Stab
- Emily VanCamp als Alice Harvey
- Michael Nyqvist als Milan Daneker
- Ana Mulvoy-Ten als Young Alice
- Talia Balsam als Mom
- Ali Ahn als Sadie
- David Call als Emmett Grant
- Michael Cristofer als Dad
- Courtney Daniels als Lynn
- Mason Yam als Tyler
- Eric Tabach als Boy
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Verfügbarkeit
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