The Face of Another (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 勅使河原宏 |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-07-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (296 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Laborunfall hinterlässt bei Okuyama ein entstelltes Gesicht. Die Folgen sind nicht nur körperlich: Er zieht sich zurück, fühlt sich von seiner Umgebung ausgestoßen und spürt eine wachsende Distanz zu seiner Frau. Um dem zu entgehen, lässt er sich eine Operation vornehmen, die ihm ein neues Gesicht verschafft. Doch die Maske, die er sich damit zulegt, verändert mehr als nur sein Äußeres. Ohne die alte Identität scheint auch die alte Moral nicht mehr zu greifen, und Okuyama gerät in eine Freiheit, die keine Grenzen mehr kennt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Hiroshi Teshigahara. In den Hauptrollen sind Tatsuya Nakadai, Mikijirō Hira, Machiko Kyō und Kyōko Kishida zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit Science-Fiction-Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Science-Fiction ist hier keine Frage von Technik oder Zukunftswelten, sondern dient dazu, eine im Kern psychologische Geschichte zuzuspitzen: Das medizinische Verfahren der Gesichtstransplantation ist der Auslöser, nicht das Thema. Im Zentrum steht die Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn das Gesicht, mit dem er von anderen erkannt und beurteilt wird, ausgetauscht ist. Die Anlage der Geschichte – ein Mann, der zwischen Ausgrenzung und neu gewonnener Anonymität pendelt – macht deutlich, dass es weniger um äußere Handlung als um einen inneren Zustand geht. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Nakadai in der komplexen Hauptrolle unterstreicht, dass der Film auf die Beobachtung eines Charakters setzt, nicht auf äußere Effekte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,8 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Titel zu den solide, aber nicht breit bewerteten Werken seiner Zeit. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1966 und heute liegen fast sechs Jahrzehnte, in denen sich die Diskussion um Identität, Körper und Maske in Film und Gesellschaft immer wieder verändert hat. Innerhalb der Schnittmenge von Drama und Science-Fiction nimmt der Film eine Position ein, die stärker auf psychologische Zuspitzung als auf spekulative Zukunftsentwürfe setzt, und bleibt damit ein Beispiel für eine ungewöhnliche Verbindung der beiden Genres.
Bilder




Besetzung & Stab
- Tatsuya Nakadai als Mr. Okuyama
- Mikijiro Hira als Dr. Hori
- Machiko Kyō als Mrs. Okuyama
- Kyôko Kishida als Nurse
- Eiji Okada als The Boss
- Miki Irie als Scarred Girl
- Kakuya Saeki als Elder Brother of Scarred Girl
- Minoru Chiaki als Apartment Superintendent
- Etsuko Ichihara als Yoko
- Hisashi Igawa als Man with Mole
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Verfügbarkeit
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