The Childhood of a Leader (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brady Corbet |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-13 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (191 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich, 1918: Ein amerikanischer Junge lebt mit seinen Eltern in einem Haus nahe der Verhandlungsorte, an denen der Versailler Vertrag ausgearbeitet wird. Sein Vater, Abgesandter der US-Regierung, ist an der Festlegung der Forderungen an das besiegte Deutschland beteiligt. Während die Erwachsenen mit den großen politischen Fragen der Zeit beschäftigt sind, formt sich in dem Kind still und unbemerkt ein Charakter, dessen Ausmaß niemand ahnt. Erst Jahre später, als Erwachsener, zeigt sich, wohin diese Prägung geführt hat: zu einem übersteigerten Selbstbild und einem Aufstieg zu diktatorischer Macht in den 1930er Jahren.
Entstehungsgeschichte
Brady Corbet führte bei diesem 2016 entstandenen Drama Regie. In den Hauptrollen sind Bérénice Bejo und Liam Cunningham als die Eltern zu sehen, Stacy Martin und Yolande Moreau ergänzen die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt bewusst im privaten, häuslichen Rahmen, während im Hintergrund welthistorische Entscheidungen fallen. Diese Gegenüberstellung von großer Politik und kindlicher Erziehung legt nahe, dass der Film weniger an einer politischen Analyse interessiert ist als an der Frage, wie sich Machtstrukturen im Kleinen einschreiben, lange bevor sie sich im Großen zeigen. Dass der Werdegang des Kindes erst am Ende in seiner vollen Tragweite offenbart wird, verweist auf eine Erzählform, die auf Verzögerung und Rückblick setzt: Das Publikum beobachtet Ursachen, deren Wirkung erst später sichtbar wird. Die reine Drama-Einordnung ohne weitere Genrezusätze deutet darauf hin, dass der Film auf psychologische Beobachtung setzt statt auf äußere Zuspitzung oder historisches Spektakel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich die Bewertungsbasis kaum ausgeweitet hat, was auf ein eher kleines, aber beständiges Interesse hindeutet. Innerhalb des Dramagenres positioniert sich der Titel als Werk, das historische Rahmenbedingungen nutzt, um eine individuelle Charakterentwicklung nachzuzeichnen, statt ein episches Zeitpanorama zu entwerfen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Bérénice Bejo als The Mother
- Liam Cunningham als The Father
- Stacy Martin als Adelaide / The Teacher
- Yolande Moreau als The Maid
- Jacques Boudet als The Priest
- Robert Pattinson als Charles Marker / The Leader
- Tom Sweet als Prescott, the Boy
- Sophie Lane Curtis als Laura
- Rebecca Dayan als Edith
- Michael Epp als Economist
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Verfügbarkeit
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