The Artifice Girl - Sie ist nicht real (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Franklin Ritch |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-04-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (335 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gareth ist ein außergewöhnlich begabtes Computergenie. Beruflich erschafft er am Rechner virtuelle Schauspieler, die Filmemacher und Werbeleute für ihre Produktionen einsetzen. An diesem Tag jedoch sitzt er nicht vor seiner Tastatur, sondern zwei Agenten des FBI gegenüber, die ihn verhören.
Der Grund liegt in einem zweiten Programm, das Gareth ganz aus eigenem Antrieb entwickelt hat. Damit will er Sexualtäter aufspüren, die in Internet-Chatrooms versuchen, Minderjährige in eine Falle zu locken. Sein Lockvogel ist die kleine Cherry, und Gareth versichert den Beamten, dass sie kein reales Kind sei. Ursprünglich habe er nur einen Chatbot gebaut, der sich ohne sein Zutun zu einer fortgeschrittenen künstlichen Intelligenz weiterentwickelt habe.
Aufmerksam geworden war die Bundespolizei durch eine anonym zugeschickte Festplatte mit sexuell anmutenden Fotos von Cherry. Woher diese Sendung tatsächlich stammt, entwickelt sich im Verhör zu einer Frage mit beunruhigenden Folgen.
Entstehungsgeschichte
Franklin Ritch übernahm bei diesem Film eine Doppelfunktion: Er inszenierte den Science-Fiction-Stoff und gehört zugleich zur Besetzung. Neben ihm spielen Tatum Matthews, Sinda Nichols und David Girard. Das Werk kam 2023 heraus und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Thriller und Mystery verbinden sich hier zu einer Geschichte, deren Spannung aus Gesprächen und Fragen entsteht. Die Ausgangslage eines Verhörs legt eine konzentrierte, dialoggetriebene Erzählweise nahe, in der Informationen Stück für Stück freigegeben werden.
Im Zentrum steht ein ethisches Dilemma: Eine künstliche Figur dient dem Schutz realer Kinder, wird aber selbst zum Gegenstand eines Verdachts. Der Mystery-Anteil ergibt sich aus der Frage, wie viel Eigenständigkeit die KI inzwischen besitzt und wer eigentlich die Kontrolle über das Programm ausübt. Der Science-Fiction-Anteil bleibt damit nah an der Gegenwart.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 spricht für eine überwiegend positive Aufnahme, auch wenn sie bislang auf wenigen hundert Stimmen beruht und sich noch verschieben kann.
Mit einem Abstand von 3 Jahren zählt der Film zu den jüngeren Beiträgen seines Genres. Er gehört zu jenen Science-Fiction-Stoffen, die auf Raumschiffe und Zukunftswelten verzichten und stattdessen die Frage verhandeln, welche Verantwortung Menschen für die Systeme tragen, die sie erschaffen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tatum Matthews als Cherry
- Franklin Ritch als Gareth (Acts 1 & 2)
- Sinda Nichols als Deena
- David Girard als Amos
- Lance Henriksen als Gareth (Act 3)
- Rashaud Sessoms als Ben
- Alyssa Moody als Ilia
- Lucy Noelle als Young Ilia
- Andi Ciccotelli als Custodian
- Ivana Barnes als Funeral Home Director
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Verfügbarkeit
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