The Amateur (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Hawes |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 96.000.836 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.785 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlie Heller ist Kryptograph bei der CIA — ein Mann für Schreibtisch und Bildschirm. Bei einem Terroranschlag kommt seine Frau ums Leben.
Was folgt, ist kein Antrag auf Ermittlung. Heller setzt seinen Arbeitgeber unter Druck, damit die CIA ihn selbst ausbildet, und macht sich dann an vier Verdächtige. Sein Mittel ist nicht Gewalt im üblichen Sinn, sondern Improvisation und Technik.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Robert Littells Roman „The Amateur" von 1981.
Regie führte James Hawes. Das Drehbuch schrieben Ken Nolan und Gary Spinelli.
Rami Malek spielt Charlie Heller, Laurence Fishburne den Robert „Hendo" Henderson, Rachel Brosnahan die Ehefrau Sarah Heller, Caitríona Balfe die Inquiline/Davies, Michael Stuhlbarg den Horst Schiller, Holt McCallany den CIA-Direktor Alex Moore, Julianne Nicholson die CIA-Direktorin Samantha O'Brien und Jon Bernthal den Jackson O'Brien alias „The Bear".
Produziert wurde der Film von Hutch Parker Entertainment, den Verleih übernahm 20th Century Studios. Die Kamera führte Martin Ruhe, den Schnitt besorgte Jonathan Amos, die Musik stammt von Volker Bertelmann.
Gedreht wurde in London, in Südostengland, in Frankreich, in der Türkei und in den Pinewood Studios. Das Budget betrug 60 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Titel ist das Programm. Die Hauptfigur ist kein Agent, sondern ein Fachmann für Verschlüsselung — jemand, der weiß, wie Systeme funktionieren, aber nicht, wie man kämpft. Der Film muss ihn deshalb anders bewaffnen als übliche Rachegeschichten.
Daraus folgt die Bauweise. Statt Konfrontationen gibt es Vorbereitung; Heller nutzt, was er kann, und das ist Wissen. Der Reiz liegt darin, dass er jeden Vorteil selbst herstellen muss.
Die Erpressung des eigenen Dienstes ist der zweite Baustein. Heller wendet sein Handwerk zuerst gegen seinen Arbeitgeber an — er verschafft sich die Ausbildung, die man ihm nicht geben will. Der Film hat damit von Anfang an zwei Gegenseiten.
Einordnung & Wirkung
Bei 60 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 96 Millionen ein.
Rotten Tomatoes weist 61 Prozent positive Bewertungen aus. Ein Kritiker nannte ihn einen aggressiv kompetenten Spionagethriller; andere hielten ihn für formelhaft und fanden ihn emotional dünn.
Diese Formulierung — kompetent, aber formelhaft — beschreibt eine Bilanz, die für Genrefilme dieser Größenordnung typisch ist. Handwerk und Besetzung stehen außer Frage; die Frage ist, ob die Prämisse trägt.
Bemerkenswert ist die Herkunft des Stoffs. Der Roman erschien 1981, der Film 2025 — mehr als vier Jahrzehnte liegen dazwischen. Was damals die Ausnahme war, ein Zivilist gegen einen Apparat, ist inzwischen ein eigenes Genre; entsprechend fällt der Vorwurf der Formelhaftigkeit auf die Nachfolger zurück, nicht auf die Vorlage.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rami Malek als Heller
- Holt McCallany als Director Moore
- Danny Sapani als Caleb
- Rachel Brosnahan als Sarah
- Michael Stuhlbarg als Schiller
- Laurence Fishburne als Henderson
- Julianne Nicholson als Director O'Brien
- Caitríona Balfe als Inquiline
- Jon Bernthal als The Bear
- Adrian Martinez als Carlos
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Verfügbarkeit
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