Thanatomorphose (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Falardeau |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eines Tages erwacht die junge Laura und muss feststellen, dass ihr Körper zu verfallen beginnt. Ihr Fleisch verändert sich, verwest sichtbar, und was als kaum wahrnehmbares Unbehagen beginnt, wird zu einer körperlichen Katastrophe, der sie sich allein und zunehmend verzweifelt stellen muss. Sie sucht nach einem Weg, den Verfall aufzuhalten, doch die Geschichte bleibt eng an ihrem isolierten, klaustrophobischen Erleben, während ihr Körper zum eigentlichen Schauplatz des Schreckens wird. Ob ihr Rettung gelingt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Éric Falardeau. In den Hauptrollen sind Kayden Rose, David Tousignant, Émile Beaudry und Eryka Cantieri zu sehen. Es handelt sich um einen Horrorfilm mit einer Freigabe ab 18 Jahren, was auf die drastische körperliche Darstellung im Zentrum der Handlung hindeutet.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel benennt sein Thema direkt: Thanatomorphose bezeichnet die sichtbaren Zeichen der Verwesung eines Organismus. Die Geschichte verzichtet auf ein weites Figurenensemble und konzentriert sich stattdessen auf eine einzelne Frau in einem engen, isolierten Raum – eine Anlage, die die klaustrophobische Wirkung der Erzählung unterstreicht. Die Verbindung von Sexualität, Körperzerfall und Flüssigkeiten deutet auf einen Horrorfilm, der weniger auf äußere Bedrohung als auf das eigene, sich auflösende Fleisch als Quelle des Schreckens setzt. Das kleine Ensemble und die reduzierte Perspektive sprechen für eine Erzählung, die auf unmittelbare, körperliche Wirkung statt auf komplexe Handlungsstränge setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zuspruch findet – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit seiner Entstehung 2012 sind mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich daran, soweit erkennbar, viel geändert hätte: Die Bewertungsbasis bleibt überschaubar, was auf ein Nischenpublikum innerhalb des Körperhorrors hindeutet. Innerhalb des Horrorgenres steht der Film für jene Spielart, die den Schrecken nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper heraus entwickelt, und die durch ihre Konzentration auf eine einzige Figur eine sehr direkte, unausweichliche Wirkung erzielt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Kayden Rose als Laura
- David Tousignant als Antonie
- Émile Beaudry als Julian
- Eryka Cantieri als Marie
- Roch-Denis Gagnon als Stephan
- Karine Picard als Anne
- Simon Laperrière
- Pat Lemaire
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Verfügbarkeit
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