Texas Chainsaw Massacre (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Blue Garcia |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-02-18 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (1.709 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünfzig Jahre nach der Mordserie von 1973 reisen junge Unternehmer in die verlassene texanische Stadt Harlow. Sie wollen Immobilien ersteigern und den Ort aufwerten.
In einem verfallenen Waisenhaus treffen sie auf eine alte Frau namens Ginny und einen stillen Mann. Was sie in Gang setzen, holt die Vergangenheit des Ortes zurück — und Sally Hardesty, die einzige Überlebende von 1973 und inzwischen Texas Ranger, wird gerufen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Blue Garcia. Das Drehbuch schrieb Chris Thomas Devlin nach einer Geschichte von Fede Álvarez und Rodo Sayagues.
Elsie Fisher spielt die Fotografin Lila, Sarah Yarkin die Unternehmerin Melody, Moe Dunford den Richter, Nell Hudson die Ruth, Olwen Fouéré die Texas Rangerin Sally Hardesty, Jacob Latimore den Dante Spivey, Jessica Allain die Investorin Catherine, Alice Krige die Virginia McCumber und Mark Burnham den Leatherface.
Die ursprünglich verpflichteten Regisseure Ryan und Andy Tohill wurden nach einer Woche durch Garcia ersetzt; ihre Aufnahmen wurden verworfen. Auch der Kameramann Angus Mitchell verließ das Projekt und wurde durch Ricardo Diaz ersetzt. Gearbeitet wurde mit alten Objektiven und praktischen Effekten für die Gewaltszenen. Die Musik stammt von Colin Stetson.
Gedreht wurde im August 2020 in Bulgarien. Der Film erschien am 18. Februar 2022 exklusiv bei Netflix; ein Kinostart war ursprünglich für 2021 vorgesehen.
Hinter den Kulissen
Der Regiewechsel nach einer Woche ist der auffälligste Produktionsbefund. Zwei Regisseure und ein Kameramann verließen den Film in der ersten Drehwoche; alles bereits Gedrehte wurde verworfen und neu begonnen.
Inhaltlich setzt der Film auf einen Gegensatz, der über den Horror hinausweist. Junge Investoren wollen einen verlassenen Ort aufwerten und begegnen dabei dem, was dort zurückgeblieben ist — Aufwertung trifft auf Vergangenheit.
Die technische Entscheidung passt dazu. Alte Objektive und praktische Effekte statt digitaler Bearbeitung sind ein Bekenntnis zur Machart der siebziger Jahre, an die der Film anschließt.
Dass in Bulgarien gedreht wurde, ist der ökonomische Gegenpol dazu: Ein Film, der Texas beschwört, entstand vollständig in Osteuropa.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik fiel überwiegend negativ aus. Rotten Tomatoes weist 30 Prozent positive Bewertungen aus, Metacritic 34 von 100.
Owen Gleiberman nannte den Film eine blutgetränkte, aber nicht beängstigende Fußnote. David Sims urteilte, er wirke unnötig und beliebig. Benjamin Lee vergab im Guardian dagegen drei von fünf Sternen.
Der Vorwurf, den Gleiberman und Sims teilen, richtet sich nicht gegen die Ausführung, sondern gegen die Existenz des Films — die Frage, was eine weitere Fortsetzung nach fünfzig Jahren beitragen soll.
Der Weg zur Veröffentlichung stützt das. Aus dem geplanten Kinostart 2021 wurde eine Netflix-Premiere im Februar 2022; ein Film, dessen Herstellung von Personalwechseln geprägt war, fand auch keine reguläre Auswertung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sarah Yarkin als Melody
- Elsie Fisher als Lila
- Mark Burnham als Leatherface
- Jacob Latimore als Dante
- Moe Dunford als Richter
- Olwen Fouéré als Sally Hardesty
- Jessica Allain als Catherine
- Nell Hudson als Ruth
- Alice Krige als Mrs. Mc.
- William Hope als Sheriff
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