Tel Aviv on Fire (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sameh Zoabi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-08-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Soap Opera namens „Tel Aviv on Fire“ läuft jeden Abend im Fernsehen und findet ihr Publikum diesseits und jenseits einer Grenze: Israelis wie Palästinenser schauen zu. Mittendrin steckt Salam, ein junger Palästinenser, der als Drehbuchautor an der Serie mitschreibt und dafür täglich einen Checkpoint zwischen Israel und dem Westjordanland passieren muss. An genau diesem Checkpoint gerät eines Tages das Skript der nächsten Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi. Der gelangweilte Grenzwächter nutzt die Gelegenheit, um Eindruck bei seiner Frau zu schinden, und drängt Salam, das Drehbuch nach seinen Vorstellungen umzuschreiben. Aus der Zwangslage entsteht eine kuriose kreative Partnerschaft: Salam und Assi denken sich gemeinsam immer abwegigere Wendungen für die Serie aus. Als die Absetzung der Serie droht, gerät Salam in eine Zwickmühle, deren Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Tel Aviv on Fire“ entstand 2018 unter der Regie von Sameh Zoabi und ist als Komödie angelegt. Zu den Darstellenden zählen Qais Nashif, Lubna Azabal, יניב ביטון und ميساء عبد الهادي. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte spielt bewusst mit einer Doppelbödigkeit: Eine Seifenoper, die von beiden Seiten einer politischen Grenze konsumiert wird, dient als Rahmen für eine Handlung, in der Fiktion und Alltagsrealität ständig ineinandergreifen. Dass ausgerechnet ein Checkpoint zum Ort literarischer Zusammenarbeit wird, macht aus der Komödie zugleich eine Beobachtung darüber, wie Erzählungen über Grenzen hinweg verhandelt werden. Die Besetzung mit Namen aus israelischem und palästinensischem Kontext spiegelt diese Konstellation auch personell.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel in die jüngere Vergangenheit der Genrekomödien mit politischem Hintergrund einordnet. Innerhalb dieses Feldes sticht er durch die Verbindung von leichtem Ton und ernstem Setting hervor.
Bilder





Besetzung & Stab
- Qais Nashif als Salam
- Lubna Azabal als Tala
- Yaniv Biton als Assi
- Maisa Abd Elhadi als Mariam
- Nadim Sawalha als Bassam
- Salim Daw als Atef
- Yousef Sweid als Yehuda
- Amer Hlehel als Nabil
- Laëtitia Eïdo als Maisa
- Ashraf Farah als Marwan
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Verfügbarkeit
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