Tagebuch eines Teenagers (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lucas Santa Ana |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-18 |
| Budget | 75.464 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Buenos Aires, 2005: Ein Brand in einer Diskothek namens Cromañón erschüttert die Stadt und verändert ihr Nachtleben nachhaltig. Vor diesem Hintergrund lebt der Jugendliche Zabo, der den Selbstmord seines besten Freundes Pol nicht verarbeiten kann. Statt sich seiner Trauer zu stellen, flüchtet er sich in Liebesangelegenheiten, die ihn ebenso überfordern. Zwischen Konzerten, illegalen Partys und dem Alltag in der Schule vergeht ein Jahr, in dem Zabo alles, was ihn bewegt, in seinem Blog "Yo, Adolescente" festhält. Der Text wird zu einer Art zweiter Stimme, durch die sich seine innere Verfassung offenbart, ohne dass der Film seinen weiteren Weg vorwegnimmt.
Entstehungsgeschichte
"Tagebuch eines Teenagers" (Originaltitel "Memories of a Teenager") entstand 2019 unter der Regie von Lucas Santa Ana. In den Hauptrollen sind Renato Quattordio, Thomás Lepera, Malena Narvay und Jerónimo Bosia zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Dass die Geschichte an ein reales Ereignis wie den Brand von Cromañón gekoppelt ist, verleiht dem persönlichen Drama um Zabo eine kollektive Dimension: Sein individueller Verlust steht neben einem Trauma, das eine ganze Stadt betraf. Die Wahl, die Handlung über einen Blog zu erzählen, macht aus dem Film gleichzeitig ein Porträt jugendlicher Selbstinszenierung und ein Dokument des Verdrängens – Zabo schreibt gerade das auf, was er sich selbst nicht eingesteht. Die Kombination aus Konzerten, Partys und Schulalltag verortet die Geschichte fest im Milieu einer Jugend, die zwischen Ausgelassenheit und Schmerz kaum unterscheiden kann. Dass reine Dramaform gewählt wurde, ohne komödiantische oder thrillerhafte Beimischung, deutet darauf hin, dass der Film seinen Figuren und ihrer emotionalen Verfassung möglichst nah bleiben will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich ein Titel, der offenbar bei denen, die ihn gesehen haben, gut ankommt, ohne bereits ein breites Publikum erreicht zu haben. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Film innerhalb des Dramagenres als Werk über Jugend, Verlust und ein einschneidendes reales Ereignis positioniert hat, ohne dass sich daraus weitere Angaben zu seiner Wirkung ableiten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Renato Quattordio als Zabo
- Thomás Lepera als Tomás
- Malena Narvay als Tina
- Jerónimo Bosia als Ramiro
- Walter Pez als Agustín
- Tomás Wicz als Checho
- Tomás Raimondi als Lucho
- Majo Chicar als Camila
- Agustina Cabo als María
- Gregorio Barrios als Fran
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Verfügbarkeit
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